Hollywood

Gal Gadot bekommt Stern auf dem »Walk of Fame«

Gal Gadot Foto: picture alliance / NurPhoto

Auf dem Hollywood Boulevard sollen im nächsten Jahr 31 neue Sterne für ebenso viele Stars eingelassen werden. Zu den glücklichen Kandidaten gehören die jüdischen Darsteller Gal Gadot, Maggie Gyllenhaal und Eugene Levy, aber auch Chris Pine, Christina Ricci, Michelle Yeoh und Kerry Washington. »Black Panther«-Star Chadwick Boseman (1976 – 2020) soll posthum verewigt werden.

Die 38-jährige Israelin Gal Gadot hat seit 2009 in 22 Kinofilmen mitgespielt, darunter mehrere Folgen der Serie Fast & Furious sowie Knight and Day, Death on the Nile und Flash. Zwei weitere Filme mit ihr befinden sich in Vorbereitung.

Charakterdarsteller Maggie Gyllenhaals Vorfahren waren aschkenasische Juden aus Russland und Polen. Sie begann ihre Karriere in den 1990er-Jahren und hat in etwa ebenso viel Kinowerke gedreht wie Gal Gadot, inklusive Waterland und White House Down. Der heute 76-jährige Charakterdarsteller Eugene Levy aus Hamilton in der kanadischen Provinz Ontario war seit den früheren 1970er-Jahren in unzähligen Filmen zu sehen. Auch Chris Pine hat jüdische Vorfahren auf der Seite seiner Mutter.

Zu den Musikern, deren Namen in den Bürgersteig eingelassen werden, zählen unter anderem Gwen Stefani, Toni Braxton, Def Leppard, Sammy Hagar, Brandy und Rapper Dr. Dre.

Die neuen Kandidaten wurden unter Hunderten prominenten Anwärtern ausgewählt. Bisher sind die genauen Termine für die Enthüllung der Plaketten im nächsten Jahr noch nicht bekannt.

Sternförmige Plaketten Der »Walk of Fame« ist eine Bürgersteigstrecke am Hollywood Boulevard in Los Angeles, in die die sternförmigen Plaketten eingelassen werden. Seit 1960 wurden über 2700 Sterne vergeben. dpa/ja

Film

Serienhit geht weiter: Warum will jeder »Nobody Wants This«?

Eine freizügige Sex-Podcasterin und ein charmanter Rabbiner verlieben sich. Ihre Geschichte ist ein gelungener Gegenentwurf zu klischeehaften Rom-Coms. So geht die Erfolgsserie weiter

von Simone Andrea Mayer  23.10.2026

Berlin

Wenn Wolf Biermann den roten Bademantel trägt

Die Stasi wollte den Liedermacher zum Alkoholmissbrauch verleiten und seine Beziehungen zerstören. Ein Film zeigt, wie er das überstand - und was er mit fast 90 macht: Kraulen in der Ostsee zum Beispiel

von Lisa Forster, Sven Gösmann  23.10.2026

Debatte

Wahl in Israel: Star-Dirigent Lahav Shani meldet sich ausführlich zu Wort

In der Vergangenheit war der Musiker mehrmals im Visier radikaler Israelfeinde

 22.10.2026

Geheimnisse & Geständnisse

Plotkes

Klatsch und Tratsch aus der jüdischen Welt

von Imanuel Marcus  22.10.2026

Berlin

Igor Levit spricht über eigenes Label

Der Starpianist will andere Künstler unterstützen

 22.10.2026

Bildung

»Wir müssen investieren«

Der Präsident der Bar-Ilan-Universität, Arie Zaban, über Wissenschaft in politischen Krisenzeiten und deutsch-israelische Zusammenarbeit

von Gabriele Hermani  22.10.2026

Glosse

Beim »Spiegel« kann man jetzt mit der Nazi-Kartei chatten

Das Hamburger Nachrichtenmagazin hat nachgelegt: Nun gibt es einen Chatbot, mit dessen Hilfe der Leser mit der NSDAP-Mitgliederkartei interagieren kann. Dafür verdient der »Spiegel« Lob, Grimme-Preis und Dank, findet unser Autor

von Michael Thaidigsmann  21.10.2026

Programm

BALAGAN, KUKURÍKU und Jazzy Diaspora: Tipps und Termine

Termine und Tipps für den Zeitraum vom 22. Oktober bis zum 28. Oktober

 21.10.2026

Mirjam Zadoff

Leiterin verlässt NS-Dokuzentrum München

Die Innsbruckerin geht zum 1. März 2027 ans Haus der Geschichte Österreich in Wien

 21.10.2026