Berlin
»Religion und Ritual: Pessach« – Schwerpunkt der Führung ist das Fest, das an die Befreiung der Juden aus der ägyptischen Sklaverei erinnert.
So 5. April, 11 Uhr, Jüdisches Museum, Libeskind-Bau 1. OG
Lindenstraße 9–14
Berlin
Die Komödie »To Be or Not to Be« (1942) des deutsch-jüdischen Regisseurs Ernst Lubitsch handelt von einer polnischen Schauspieltruppe während des Zweiten Weltkriegs, die im besetzten Warschau ihre Schauspielkunst nutzt, um die Nazis zu täuschen und auszutricksen. Im Anschluss folgt eine Diskussion mit Knut Elstermann und Kulturschaffenden.
Di 14. April, 19.30 Uhr, Urania Berlin, An der Urania 17
Düsseldorf
»Jom Haschoa: Jeder Mensch hat einen Namen«: Schüler sowie Personen aus Gemeinde und Stadtgesellschaft verlesen öffentlich die Namen derjenigen Juden, die während der Nazizeit aus Düsseldorf deportiert und ermordet wurden.
Di 14. April, 15 Uhr, Rathaus Düsseldorf, Marktplatz
Hannover
Vortrag »Spurensuche II: Zwischen Tanzpalästen und Arbeitslager« mit Bernd Felbermair. In den 1920er- und 30er-Jahren gab es nicht nur in Berlin Bands, die heiße Nächte hindurch in den Varietés und Tanzpalästen spielten, sondern auch in Hannover.
Mi 15. April, 18.30 Uhr, Villa Seligmann, Hohenzollernstraße 39
Köln
Der Vortrag »Zachor! Erinnere dich! Die mittelalterlichen Verfolgungen in der jüdischen Erinnerung« von Christiane Twiehaus bietet einen Überblick über eine Auswahl jüdischer Quellen, die über Verfolgung, Massaker und Vertreibung im Mittelalter berichten.
Do 9. April, 17 Uhr, MiQua:forum, Alter Markt 31
Leipzig
Vortrag »Clowns, Golems und das Feiertags-Gürteltier – Darstellung jüdischen Lebens in US-amerikanischen Fernsehserien der 90er-Jahre« von Christian Landrock: Das Judentum war oft zentraler Gegenstand einzelner Episoden von Serien wie den »Simpsons«, »Die Schlümpfe«, »Sailor Moon« oder »Friends«. So versöhnten Bart und Lisa Simpson Clown Krusty mit seinem Vater, der ein orthodoxer Rabbiner war. In South Park musste sich der jüdische Kyle immer wieder der Angriffe von Cartman erwehren.
Do 16. April, 19 Uhr, Zeitgeschichtliches Forum, Grimmaische Straße 6
TV und Radio
»Welten-Saga II: Die Schätze Südeuropas«: Christopher Clark besucht unter anderem in Cordoba Al-Andalus, in dessen 800-jähriger Geschichte nicht nur Konflikte gab, sondern auch ein kreatives Miteinander von Juden, Christen und Muslimen.
Freitag, 3. April, 14.25 Uhr 3sat TV
»Psalmen von Mendelssohn, Kreek, Moultaka und Haddad«: Das SWR Vokalensemble singt unter der Leitung von Yuval Weinberg.
Sonntag, 5. April, 8.00 Uhr NDR TV
»Hook«: Opulentes Märchen um Peter Pan, den Jungen, der niemals erwachsen werden wollte, großartig besetzt mit Robin Williams, Dustin Hoffman und Julia Roberts. Regie führte Steven Spielberg.
Montag, 6. April, 18.05 Uhr ZDF TV
»Die Katastrophe vor Gericht«: Dokumentation zum Eichmann-Prozess
Sonntag, 12. April, 14.00 Uhr phoenix TV
»Schalom und Hallo: 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland«: Doku mit Susan Sideropoulos
Sonntag, 12. April, 23.55 Uhr hr TV