Quedlinburg

Feininger-Museum mit Jubiläumsausstellung zur »Blauen Vier«

Feininger Museum am Schlossberg, Quedlinburg, Bodetal, Harz, Sachsen-Anhalt, Deutschland, Quedlinburg, Sachsen-Anhalt, Deutschland, Europa Foto: picture alliance / imageBROKER

Im Jubiläumsjahr seines 40-jährigen Bestehens präsentiert das Museum Lyonel Feininger die Sonderausstellung »Vier machen Blau«. Ab Dienstag werden rund 60 Werke der Künstlergruppe »Die Blaue Vier« gezeigt, teilte das Museum in Quedlinburg mit. 1924 hatten sich die zunächst im Umfeld des Bauhauses wirkenden Künstler Lyonel Feininger, Alexej von Jawlensky, Wassily Kandinsky und Paul Klee zusammenschlossen.

Die Initiative dazu sei von der deutsch-amerikanischen Sammlerin Galka E. Scheyer ausgegangen, die »es sich zur Aufgabe machte, die europäische Moderne in den Vereinigten Staaten bekannt zu machen«, sagte eine Sprecherin. Die Künstlergruppe hätte mit ihren Werken »eine Vision geschaffen, die bis heute nachhallt, eine Vision, die durch die Abkehr von der gegenständlichen Malerei und durch den mutigen Schritt in die Abstraktion zu einer universellen Sprache geworden ist«.

Werke namhafter Künstler der Moderne

Die Jubiläumsausstellung wolle auch »dieses Gefüge aus künstlerischer Eigenständigkeit und gemeinsamer Zielsetzung« dieser schillernden Gruppe vermitteln. Dazu werden bis Mitte Juli nahezu 60 Werke wie Aquarelle, Ölbilder, aber auch Farblithografien, Zeichnungen und Radierungen ausgestellt. Die vier Künstler hätten ihren eigenen Stil bewahrt und sich dennoch gegenseitig beeinflusst.

In der Quedlinburger Schau treffen deshalb »Feiningers architektonisch durchdrungene Bildräume auf Kandinskys abstrakte Klangfarbenkompositionen«, während »Klees poetisch zeichnerische Verdichtungen neben Jawlenskys expressiven, auf das Wesentliche reduzierten Köpfen« stehen, teilte das Museum vorab mit. epd

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