Fernsehen

Dieser Israeli begleitet Gil Ofarim ins »Dschungelcamp« nach Australien

Gil Ofarim kurz vor seiner Abreise nach Australien am Frankfurter Flughafen Foto: picture alliance / BoKo pictures

Wenn am Freitag das in Australien produzierte RTL-»Dschungelcamp« startet, wird auch Gil Ofarim einziehen – allerdings ohne seine Ehefrau. Dennoch reist der Sänger mit familiärem Beistand: An seiner Seite ist sein Cousin Tzviki Cohen, ein Friseur und Beauty-Stylist aus Israel. Das berichteten unter anderem »Der Westen« und »OE24«. RTL bestätigte die Personalie inzwischen.

Dass nicht Ofarims Ehefrau Patricia mit nach Australien fliegt, überrascht auf den ersten Blick. Die beiden sind seit August 2025 verheiratet. Sie hält sich jedoch konsequent aus der Öffentlichkeit heraus, meidet rote Teppiche, Interviews – und nun auch den australischen Dschungel. Der Sänger muss die wohl härteste TV-Bewährungsprobe seiner Karriere daher ohne seine Partnerin bestehen.

Lesen Sie auch

Stattdessen übernimmt Cousin Cohen die Rolle des persönlichen Rückhalts. Er ist Ofarims einziger privater Vertrauter vor Ort und dürfte vor allem hinter den Kulissen gefragt sein: gutes Zureden vor Dschungelprüfungen und mentale Unterstützung inklusive.

Denn ungemütlich könnte es werden. Ofarims Teilnahme steht von Beginn an unter Spannung. Hintergrund ist der Skandal aus dem Jahr 2021, den er mit einer unwahren Behauptung losgetreten hatte. Das »Dschungelcamp« soll nun ein öffentliches Comeback ermöglichen – beobachtet von Millionen Zuschauern und begleitet von Skepsis, auch innerhalb der Gruppe der Mitcamper. im

Glosse

Der Rest der Welt

New Yorker Geschichten: Zu viele Bücher kann es gar nicht geben

von Katrin Richter  11.08.2026

Forum

Leserbriefe

Kommentare und Meinungen zu aktuellen Themen der Jüdischen Allgemeinen

 11.08.2026

Reportage

Unter die Haut

Für viele Jüdinnen und Juden ist ein Tattoo nicht nur Körperschmuck – sondern auch ein Bekenntnis zur eigenen Identität. Vier tätowierte Menschen erzählen

von Nicole Dreyfus  11.08.2026

Filmkritik

»Noga« - Porträt der Sängerin Noga Erez zeigt persönliches Ringen

Ein dokumentarisches Porträt der israelischen Musikerin Noga Erez, deren internationaler Erfolg seit dem Hamas-Massaker und den antiisraelischen Kulturattacken ausgebremst wird

von Kathrin Häger  11.08.2026

Literatur

Tomer Gardi und Dana Vowinckel für Deutschen Buchpreis nominiert

Die Jury hat die Auswahl der 20 Kandidaten bekanntgegeben. Unter ihnen sind auch bekannte Autoren mit jüdischem Hintergrund

 11.08.2026

Social Media

Shirin David, Bill Kaulitz und die Wassermelonen-Jünger

Bei der Rapperin reicht ein »Free Palestine« für die Verbündeten, bei dem Sänger ein »Tel Aviv! Love!« für die Gegner. Ein Kommentar

von Pola Sarah Nathusius  11.08.2026

Nordrhein-Westfalen

Medienminister übt scharfe Kritik an Georg Restle und dem WDR

Nathaniel Liminiski (CDU): »Israel und das Judentum sind kein Freiwild für jeden Vorwurf, auch nicht für Journalisten«

 11.08.2026 Aktualisiert

Archäologie

Die Fingerabdrücke von Qumran

Wie Wissenschaftler mithilfe von Künstlicher Intelligenz den Schriftrollen vom Toten Meer ihre letzten Geheimnisse entlocken wollen

von Sabine Brandes  11.08.2026

Campus

Schweigen als Überlebensstrategie

Ein neuer Sammelband beleuchtet die erschütternde Situation jüdischer Studierender und Lehrender an deutschen Hochschulen

von Therese Klein  10.08.2026