Dresden

Ausstellung würdigt jüdische Sportlerinnen und Sportlern

Die Outdoor-Wanderaustellung mit den lebensgroßen Bildern jüdischer Sportler wurde bereits 2017 in Frankfurt gezeigt. Foto: picture alliance / Frank Rumpenhorst/dpa

Auf der Plaza des Dresdner Heinz-Steyer-Stadions ist von Dienstag an eine Ausstellung zu ehemaligen jüdischen Sportlerinnen und Sportlern zu sehen. Unter dem Titel »Zwischen Erfolg und Verfolgung - Jüdische Stars im deutschen Sport bis 1933 und danach« würdigt sie deren Verdienste, wie die Stadtverwaltung Dresden am Montag mitteilte. Zudem zeige die Ausstellung die Verfolgung im Nationalsozialismus auf.

Die Ausstellung des Zentrums Deutsche Sportgeschichte ist ein Beitrag zum Jahr der jüdischen Kultur in Sachsen 2026. Sie ist in Dresden bis zum 20. September zu sehen. Im Mittelpunkt stehen 17 deutsch-jüdische Sportlerpersönlichkeiten, die als Nationalspieler, Welt- und Europameister oder Olympiasieger zu den gefeierten Idolen ihrer Zeit zählten.

Titelaberkennung und NS-Verfolgung

Als Teil der jüdischen Community wurden diese Frauen und Männer den Angaben zufolge während der NS-Zeit aus ihren Sportvereinen ausgeschlossen, ihre Titel wurden aberkannt. Einige der Betroffenen flohen aus Deutschland, andere wurden deportiert und ermordet.

Vorgestellt werden unter anderem die Fechtolympiasiegerin Helene Mayer, der Schachweltmeister Emanuel Lasker, der Meisterboxer Erich Seelig sowie die Fußballnationalspieler Gottfried Fuchs und Julius Hirsch. epd

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