Cannes

Scarlett Johansson: Nutze meine Träume für die Arbeit

Scarlett Johansson am Mittwoch beim Filmfestival in Cannes Foto: picture alliance / Vianney Le Caer/Invision/AP

Die amerikanisch-dänische Schauspielerin Scarlett Johansson hat eine besondere Beziehung zu ihren Träumen. »Ich nutze meine Träume auch für meine Arbeit«, sagte die 38-Jährige am Mittwoch in Cannes. Damit habe sie vor ein paar Jahren begonnen, als sie jemanden traf, der mit Traumdeutung gearbeitet habe. »Und es war aufregend, ich mochte es.« Sie sei schon so lange im Geschäft, »dass das Filmemachen und die Schauspielerei für einen Film wie eine Erweiterung meines Unterbewusstseins, meines Bewusstseins, sind«, sagte die jüdische Darstellerin.

Externer Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt, der den Artikel anreichert. Wir benötigen Ihre Zustimmung, bevor Sie Inhalte von Sozialen Netzwerken ansehen und mit diesen interagieren können.

Mit dem Betätigen der Schaltfläche erklären Sie sich damit einverstanden, dass Ihnen Inhalte aus Sozialen Netzwerken angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittanbieter übermittelt werden. Dazu ist ggf. die Speicherung von Cookies auf Ihrem Gerät nötig. Mehr Informationen finden Sie hier.

Johansson (»Lost in Translation«, »Lucy«, »Jojo Rabbit«) spielt eine Rolle im neuen Film von Regisseur Wes Anderson. Das Werk »Asteroid City« feierte Premiere bei den Filmfestspielen in Cannes. Am Mittwoch fragte Anderson auf einer Pressekonferenz Johansson, ob sie sich tagsüber gut an ihre Träume erinnern könne. Johansson bejahte und sagte: »Ich schreibe sie nicht auf. Ich glaube, wenn man übt, sich an seine Träume zu erinnern, wird man besser darin.«

Anderson (54) erzählte: »Was ich manchmal im Traum habe, ist die Lösung für das ganze Skript, an dem ich arbeite. Aber meistens funktioniert sie später nicht.« dpa

Belarus

Die Kushner-Karte

Alexander Lukaschenko sucht die Nähe zu den USA und gibt sich philosemitisch

von Alexander Friedman  18.02.2026

Antisemitismus

In Andorra wird zum Karneval eine Israel-Puppe hingerichtet

In dem kleinen Fürstentum in den Pyrenäen wurde beim Karneval einer Puppe mit Davidstern der Prozess gemacht - die jüdische Gemeinschaft ist empört

 18.02.2026

Meinung

Eklat im Schweizer öffentlich-rechtlichen: Das RTS und der Israelhass

Der eigentliche Skandal ist die Rechtfertigung des öffentlich-rechtlichen Senders. Eine Rundfunkanstalt sollte ihre publizistischen Leitlinien immer einhalten und auch bei Israel keine Ausnahme machen.

von Nicole Dreyfus  17.02.2026

Der israelische Bobfahrer Adam Edelman nimmt die Hasstiraden gegen seine Person gelassen und will sich auf den Wettkampf konzentieren.

Olympische Winterspiele

Sender verteidigt »Genozid«-Kommentar, nimmt ihn aber offline

Die politischen Einordnungen eines Schweizer TV-Kommentators bei der Abfahrt des israelischen Bobfahrers Adam Edelman sorgen für Debatten. Der Sender verteidigt sich, der Sportler sieht es gelassen

 17.02.2026

Brüssel

Streit um Beschneider: US-Botschafter nennt Belgien »antisemitisch«

In mehreren X-Posts griff Bill White die belgische Regierung scharf an, die wiederum sich die Einmischung verbat. Hintergrund ist ein Strafverfahren gegen drei Mohelim in Antwerpen

von Michael Thaidigsmann  17.02.2026

Boston

Dokumentarfilm-Pionier Frederick Wiseman gestorben

»Dokumentarfilme sind wie Theaterstücke, Romane oder Gedichte – sie haben keine messbare soziale Nützlichkeit«, sagte der Verstorbene einst. Er wurde 96 Jahre alt

 17.02.2026

Österreich

Wiener Oberrabbiner wandert nach Israel aus

Sechs Jahre leitete der gebürtige Schweizer Engelmayer mit einer internationalen Berufsbiografie die jüdische Gemeinde in Wien. Jetzt siedelt er mit seiner Familie nach Israel über

von Burkhard Jürgens  16.02.2026 Aktualisiert

Trauer

»Teheran«-Produzentin Dana Eden stirbt mit 52 Jahren

Sie wurde tot in ihrem Hotelzimmer in Athen aufgefunden

 16.02.2026

Bosnien-Herzegowina

Jüdischer Protest gegen rechtsextrexmen Sänger Thompson

Vergangenes Jahr hatte der kroatische Sänger Thompson mit einem Megakonzert in Zagreb einen Zuschauerrekord gebrochen. Bekannt ist er für rechtsnationalistische Auftritte. Jetzt provoziert er erneut

von Markus Schönherr  16.02.2026