Schweiz

Das sind die beliebtesten Vornamen für neugeborene Jungen und Mädchen

Biblische Vornamen sind auch im 21. Jahrhundert sehr beliebt. Foto: picture alliance / dpa

Noah bleibt in der Schweiz der beliebteste Vorname für neugeborene Jungs. 2025 standen neben Noah auch Liam und Gabriel an der Spitze der Rangliste des Bundesamts für Statistik (BFS). Bei den Mädchen führten Sofia, Emma und Mia die Hitliste der beliebtesten Vornamen an.

Bei Noah ist der Spitzenplatz keine Überraschung: Der Name hält sich seit Jahren mit großer Konstanz an der Spitze. Bereits 2010 und 2011 war Noah der beliebteste Jungenname, ebenso von 2013 bis 2017 und durchgehend von 2021 bis 2024. Auch Sofia gehört seit Jahren zu den Favoritinnen. Der Mädchenname schaffte es bereits von 2017 bis 2019 sowie von 2022 bis 2024 unter die drei beliebtesten Namen.

Bei den Jungs komplettierten Liam und Gabriel die ersten drei Plätze, bei den Mädchen folgten Emma und Mia auf Sofia. Deutlich an Beliebtheit eingebüßt haben hingegen Linda und Milan. Neu in die Top 100 geschafft haben es Mina und Maleo.

Lesen Sie auch

Für Bewegung in den Vornamen-Ranglisten sorgen derweil die Aufsteiger des Jahres. Bei den Mädchen legte Liyana besonders stark zu, bei den Jungen machte Arno die größten Sprünge nach vorne. Das gab diese Woche das BFS bekannt.

Der Blick auf die gesamte ständige Wohnbevölkerung zeigt, wie sehr sich Namensvorlieben im Laufe der Jahrzehnte verändern. Über alle Altersgruppen hinweg sind Daniel und Maria die häufigsten Vornamen. Bei einzelnen Jahrgängen ergibt sich jedoch ein anderes Bild: Unter den 1965 Geborenen stehen Daniel und Maria an der Spitze, beim Jahrgang 1985 führen Michael und Sandra. Bei den 2005 Geborenen waren dagegen David und Sara die beliebtesten Vornamen.

Die Vornamen-Ranglisten erzählen damit nicht nur etwas über die Vorlieben junger Eltern, sondern auch über den Zeitgeschmack verschiedener Generationen.

Nachruf

Gloria Steinem: Ein Leben im Dienst der Gleichberechtigung

Die Journalistin und feministische Aktivistin starb im Alter von 92 Jahren. Mit ihrem Magazin »Ms.« veränderte sie den Blick auf Frauen nachhaltig

 04.09.2026

Schweiz

»Für mich ist ein Traum in Erfüllung gegangen!«

Der neunjährige Nathan Hertig ist eines von 25 jüdischen Kindern des FC Hakoah Zürich, die die Profis des FC Zürich ins Stadion begleiten durften. Im Interview erzählt er von diesem Erlebnis

von Nicole Dreyfus  03.09.2026

Terezín 2050

Theresienstadt: Zwischen Gedenken und Weiterleben

Einst Habsburger Festung, dann NS-Ghetto, heute tschechische Kleinstadt: Terezín (Theresienstadt) ist Erinnerungsort und lebendige Stadt zugleich. Internationale Forscher suchen nach Perspektiven für den Spagat zwischen Vergangenheit und Zukunft

 03.09.2026

Ungarn

Jüdisches Leben nach Orbán

Die neue Regierung verspricht eine Null-Toleranz-Politik gegenüber Judenhass – und Partnerschaft auf Augenhöhe

von György Polgár  03.09.2026

USA

Warum Punk so jüdisch ist

In New York fing es an. In London wurde es Modetrend. Aber was hat eigentlich Lenny Bruce damit zu tun?

von Sarah Thalia Pines  31.08.2026

Interview

»Die Lage der schwedischen Juden ist schrecklich«

Schwedens Bildungs- und Integrationsministerin Simona Mohamsson über den Davidstern und die Vermischung von Israel-Kritik und Antisemitismus

von Michael Thaidigsmann  31.08.2026

Birmingham

Ermittlungen gegen früheren Polizeichef wegen Ausschluss israelischer Fußballfans

Der Ausschluss von Anhängern des israelischen Fußballclubs Maccabi Tel Aviv bei dessen Auswärtsspiel im November vergangenen Jahres in Großbritannien hat ein Nachspiel

 28.08.2026

Social Media

Prozess: Mark Zuckerbergs Meta will knapp 17 Milliarden Dollar zahlen

Das historische Verfahren zwischen Tech-Gigant Meta und fast allen US-Bundesstaaten gilt rechtlich nur für die USA. Doch es könnte auch globale Auswirkungen haben

 28.08.2026

Vereinte Nationen

Generalsekretär Guterres: UN-Sonderberichterstatter »völlig außer Kontrolle« in Bezug auf Israel

Der scheidende UN-Generalsekretär António Guterres hat die extreme Einseitigkeit einiger UN-Sonderberichterstatter bezüglich des jüdischen Staates eingeräumt. Eine allgemeine Voreingenommenheit der UNO gegenüber Israel sieht er aber nicht

 28.08.2026