Schweiz

Leugner der Anne-Frank-Tagebücher verurteilt

Das Basler Strafgericht hat heute den früheren Sektionspräsidenten der rechtsextremen Partei National Orientierter Schweizer (Pnos), Philippe Eglin, zu einer Geldstrafe von umgerechnet rund 8.000 € verurteilt. Das Gericht sah dabei den Anklagepunkt der Rassendiskriminierung als erfüllt an. Die Pnos hatte seit rund einem Jahr – und auch noch während des Prozesses – auf ihrer Internet-Seite die Anne-Frank-Tagebücher als »Lügengebilde« bezeichnet (vgl. prelive.juedische-allgemeine.de/article/view/id/8176). Indem er die Schoa-Opfer als Lügner bezeichne, mache Eglin sie gleichzeitig zu Tätern, sagte die Staatsanwältin in ihrem Plädoyer.

Mit dem Urteil ging das Gericht über den Antrag der Staatsanwaltschaft hinaus. Nach der Verkündung, die der Angeklagte ungerührt hinnahm, sagte der in Basel lebende Cousin von Anne Frank, der 85-jährige Schauspieler Buddy Elias: »In einem gewissen Masse ist hier heute Gerechtigkeit erfolgt.« Elias wertete auch positiv, dass das Gericht dem Verurteilten weitere Strafverfahren angedroht hatte, falls der eingeklagte Artikel nicht sofort von der Webseite der Pnos entfernt würde.

Schweiz

Leerstellen im Mengele-Dossier

Nicht nur geschwärzte Namen sorgen im Mengele-Dossier des Nachrichtendienstes für Fragen. Auch wichtige Unterlagen fehlen – und niemand kann heute mehr genau erklären, warum.

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Nachruf

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Eine weitere jüdische Zeitzeugin des Holocaust ist tot. Irene Butter starb im Alter von 95 Jahren in den USA. Lange hatte sie nichts von ihren Erlebnissen im KZ erzählt. Dann berichtete sie jahrzehntelang Schülern von ihrem Leben

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Mamdani legt Antisemitismus-Plan vor, jüdische Organisationen üben scharfe Kritik

Das Konzept des Bürgermeisters blende den Zusammenhang zwischen der Gewalt gegen Juden in New York und antiisraelischer Propaganda bewusst aus, sagt einer der Kritiker

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