Colorado

FBI verhindert Anschlag auf Synagoge

Foto: imago

Die amerikanische Bundespolizei FBI hat einen Rechtsextremisten verhaftet, der einen Anschlag auf eine Synagoge in Pueblo im US-Bundesstaat Colorado plante. Wie die Ermittler mitteilten, wollte der 27-jährige am Halloween-Tag die Synagoge in die Luft sprengen.

Der Mann war den Behörden bei einer verdeckten Überwachungskampagne ins Netz gegangen, bei der er mit einem verdeckten Ermittler über Facebook kommunizierte.

Die Synagoge ist mehr als 100 Jahre alt und religiöse Heimat von mehr als 35 Familien, darunter Nachkommen von Schoa-Überlebenden.

Der Mann gab unter anderem an, vor seinem Wechsel zu den Skinheads ein Mitglied des Ku-Klux-Klans gewesen zu sein. Sollte er wegen des geplanten Anschlags verurteilt werden, drohen dem Extremisten bis zu 20 Jahre Gefängnis.

Gemeindeleiterin Birdie Becker erklärte unterdessen, sie habe nie damit gerechnet, dass ihre Gemeinde ins Visier von Extremisten geraten könnte. Die Synagoge ist mehr als 100 Jahre alt und religiöse Heimat von mehr als 35 Familien, darunter Nachkommen von Holocaust-Überlebenden.  kna/ja

München/Budapest

Europäische Rabbiner gratulieren Magyar zum Wahlsieg in Ungarn

»Das ungarische Volk hat eine klare Entscheidung für Demokratie, für Erneuerung und für ein zukunftsorientiertes Ungarn getroffen«, sagt Oberrabbiner Pinchas Goldschmidt

 15.04.2026

Polen

Rechtsradikaler Politiker schockiert mit israelischer Hakenkreuzfahne

Am Holocaustgedenktag warf Konrad Berkowicz Israel im Sejm vor, das neue Dritte Reich zu sein

 14.04.2026

Warschau

Absage an Antisemitismus: Polnische Bischöfe besuchen Synagogen

Vor 40 Jahren umarmte Papst Johannes Paul II. in Roms Hauptsynagoge den dortigen Oberrabbiner. In Polen erinnern nun Bischöfe an diesen Meilenstein in den katholisch-jüdischen Beziehungen. Es gibt aber auch Misstöne

von Oliver Hinz  14.04.2026

Nordmazedonien

Brandanschlag auf Synagoge in Skopje

Zwei bislang unbekannte Täter verschafften sich Zugang zum Eingangsbereich des Gotteshauses und versuchten, ihn in Brand zu setzen

von Nicole Dreyfus  14.04.2026 Aktualisiert

Meinung

Israel, Ungarn und die Abwahl Viktor Orbáns

Mit dem langjährigen Ministerpräsidenten hatte der jüdische Staat einen Verbündeten in der EU. Dennoch könnte dessen Abwahl eine Chance sein, das ungarisch-israelische Verhältnis auf eine nachhaltigere Grundlage zu stellen

von Domokos Szabó  14.04.2026

Ungarn

Netanjahu gratuliert Wahlsieger Magyar – und lobt Orban

Israels Premier: »Orban ist ein wahrer Freund Israels, der fest an der Seite Israels stand angesichts ungerechter internationaler Verleumdungen«

 13.04.2026

Nachruf

Ein Leben, das amtlich nicht vorgesehen war

Mit Robert Kreutner ist einer der letzten Menschen, der 1938 vom St. Galler Polizeihauptmann Paul Grüninger gerettet wurde, gestorben

von Stefan Keller  13.04.2026

Budapest

Nach Wahlsieg: Magyar äußert sich erstmals zu Israel

Ungarns designierter Ministerpräsident will künftig wieder mit dem Internationalen Strafgerichtshof kooperieren. Auch zu möglichen EU-Sanktionen gegen Israel bezog Péter Magyar Stellung

 13.04.2026

Meinung

Hoffentlich wird Viktor Orbán abgewählt

Am 12. April stehen in Ungarn Wahlen an. Unter seinem langjährigen Ministerpräsidenten ist das Land zu einem russischen U-Boot in der Europäischen Union geworden

von Joshua Schultheis  12.04.2026 Aktualisiert