Indien

Erdbeben trifft jüdische Gemeinde

Synagoge der Bnei Menashe im Dezember 2012 Foto: dpa

Ein Erdbeben der Stärke 6, 7 auf der Richter-Skala im Nordosten Indiens hat am Montag starke Schäden an Gebäuden angerichtet, die zur jüdischen Gemeinde von Churachandpur gehören. Laut einem Bericht der israelischen Non-Profit-Organisation »Shavei Israel« wurden Häuser und Besitz der Bnei-Menashe-Gemeinschaft »extrem beschädigt«.

Für Opfer des Bebens richtete die Organisation einen Hilfsfonds ein. Von den etwa 7000 Gemeinmitgliedern wurde jedoch niemand verletzt, wie die Nachrichtenagentur Jewish Telegraphic Agency (JTA) berichtete.

Epizentrum Das Erdbeben ereignete sich am Montagmorgen kurz nach halb fünf Uhr (Ortszeit). Sein Epizentrum lag etwa 30 Kilometer nordwestlich von Imphal, der Hauptstadt des Bundesstaates Manipur.

Als Folge stürzten Wände und Decken von Gebäuden ein. Die Gegend gehört zu den Regionen der Welt, die am stärksten von Erdbeben betroffen sind.

Erschütterungen waren auch in Myanmar, Bangladesch und Bhutan zu spüren. In Indien starben mindestens sieben, in Bangladesch mindestens drei Menschen. Mehr als 100 Personen wurden verletzt.

Großbritannien

Hoffen auf ein Wunder

Eine der letzten Synagogen des Londoner East End könnte trotz aller Rettungsversuche zu einer Moschee werden

von Daniel Zylbersztajn-Lewandowski  22.02.2026

Nachruf

»Grey’s Anatomy«-Star Eric Dane im Alter von 53 Jahren gestorben

Nach Angaben seiner Familie erlag er Komplikationen infolge seiner ALS-Erkrankung

 20.02.2026

Meinung

Königliches Versagen im Kulturbetrieb

Das renommierte Reina-Sofía-Museum in Madrid setzt eine Schoa-Überlebende vor die Tür. Die Existenz des Juden wird zur Provokation, die Befindlichkeit des Antisemiten zum schützenswerten Gut. Spanien ist verloren!

von Louis Lewitan  19.02.2026

Pilot Adam Edelman (links) und Bremser Menachem Chen auch Israel, was noch keinem israelischem Bob-Team vor ihnen gelang: eine Olympia-Qualifikation ohne Trainer

Winterspiele

RTS entschuldigt sich für Olympia-Kommentar

Ein Live-Kommentar über den israelischen Bobfahrer Adam Edelman sorgte für Empörung – nun entschuldigt sich RTS und spricht von einem »unangemessenen Format«

von Nicole Dreyfus  19.02.2026

Belarus

Die Kushner-Karte

Alexander Lukaschenko sucht die Nähe zu den USA und gibt sich philosemitisch

von Alexander Friedman  18.02.2026

Antisemitismus

In Andorra wird zum Karneval eine Israel-Puppe hingerichtet

In dem kleinen Fürstentum in den Pyrenäen wurde beim Karneval einer Puppe mit Davidstern der Prozess gemacht - die jüdische Gemeinschaft ist empört

 18.02.2026

Meinung

Eklat im Schweizer öffentlich-rechtlichen: Das RTS und der Israelhass

Der eigentliche Skandal ist die Rechtfertigung des öffentlich-rechtlichen Senders. Eine Rundfunkanstalt sollte ihre publizistischen Leitlinien immer einhalten und auch bei Israel keine Ausnahme machen.

von Nicole Dreyfus  17.02.2026

Der israelische Bobfahrer Adam Edelman nimmt die Hasstiraden gegen seine Person gelassen und will sich auf den Wettkampf konzentieren.

Olympische Winterspiele

Sender verteidigt »Genozid«-Kommentar, nimmt ihn aber offline

Die politischen Einordnungen eines Schweizer TV-Kommentators bei der Abfahrt des israelischen Bobfahrers Adam Edelman sorgen für Debatten. Der Sender verteidigt sich, der Sportler sieht es gelassen

 17.02.2026

Brüssel

Streit um Beschneider: US-Botschafter nennt Belgien »antisemitisch«

In mehreren X-Posts griff Bill White die belgische Regierung scharf an, die wiederum sich die Einmischung verbat. Hintergrund ist ein Strafverfahren gegen drei Mohelim in Antwerpen

von Michael Thaidigsmann  17.02.2026