New York/Washington D.C.

Ehemann von Kamala Harris arbeitet wieder als Anwalt

Doug Emhoff mit seiner Frau, der ehemaligen Vizepräsidentin Kamala Harris Foto: picture alliance / newscom

Nach vier Jahren als »Second Gentleman« kehrt Doug Emhoff in sein ursprüngliches Berufsfeld zurück. Der 60 Jahre alte Ehemann der ehemaligen US-Vizepräsidentin Kamala Harris werde künftig für die Großkanzlei Willkie Farr & Gallagher LLP sowohl in Los Angeles als auch in New York tätig sein, wie diese mitteilte.

Emhoff war der erste »Second Gentleman« in der Geschichte der USA und der erste jüdische Ehepartner einer Person im Amt des stellvertretenden Präsidenten. Wegen des Berufes seiner Ehefrau setzte der Jurist seine Karriere als Anwalt vorübergehend aus.

Lesen Sie auch

Während der Amtszeit von Harris (2021-2025) übernahm er Aufgaben, die traditionell den Ehefrauen in der Rolle der »Second Lady« zugewiesen wurden – wie die Unterstützung sozialer Projekte und die Förderung wohltätiger Initiativen.

Emhoffs Vorfahren emigrierten im Jahr 1899 von Gorlice im heutigen Polen in die Vereinigten Staaten, da sie in ihrer Heimat verfolgt wurden. dpa/ja

Großbritannien

Oberrabbiner Mirvis fordert, den Ruf »Tod der IDF« unter Strafe zu stellen

Oberrabbiner Mirvis hat die Politik seines Landes zu einem schärferen juristischen Vorgehen gegen anti-israelische und antisemitische Hassrede aufgefordert

 01.07.2026

Kommentar

250 Gründe, die USA zu lieben

Am 4. Juli 1776 wurden die Vereinigten Staaten gegründet. Eine etwas andere Liebeserklärung

von Imanuel Marcus  30.06.2026

Proteste gegen Kushner-Projekt

Ein Land sieht pink: Albaniens Flamingo-Revolution ist nicht zu stoppen

Flamingos überall - und kein Ende in Sicht: EU-Beitrittskandidat Albanien ist fest im Griff einer Protestwelle. Fällt die Regierung unter der pinken Revolution?

von Markus Schönherr  30.06.2026

Österreich

Rabbiner Yaron Nisenholz wird Wiens neuer Oberrabbiner

Nach einem internationalem Auswahlverfahren übernimmt Rabbiner Yaron Nisenholz die religiöse Führung der IKG Wien

von Nicole Dreyfus  29.06.2026

Venezuela

Jüdische Gemeinde beklagt drei Tote, mehr als 100 Obdachlose

Das Erdbeben in Venezuela hat auch für die rund 5000 Mitglieder zählende jüdische Gemeinschaft des Landes schwere Folgen

 29.06.2026

Eva Erben

»Oft weiß man gar nicht, wie viel Kraft in einem steckt«

Die 95-jährige Holocaustüberlebende war aus Israel nach Prag gekommen, um bei der Verlegung der »Stolpersteine« für ihre in der Schoa ermordeten Eltern dabei zu sein

von Michael Thaidigsmann  26.06.2026

Frankreich

Gesinnung von der Stange

Antisemitismus und eine feindliche Haltung gegenüber Israel stehen in der Modewelt hoch im Kurs. Längst gehören sie zum ideologischen Accessoire so mancher Marke

von Ute Cohen  25.06.2026

Kolumbien

Knapper Wahlsieg, dramatischer Kurswechsel?

Der knapp zum kolumbianischen Präsidenten gewählte Abelardo de la Espriella will die Beziehungen zu Israel kitten - doch de la Espriella ist wie sein Vorgänger Gustavo Petro sehr umstritten

von Michael Thaidigsmann  24.06.2026

Nachruf

Erfinder des »Greenspeak«

Alan Greenspan prägte als Chef der US-Notenbank eine 19 Jahre währende Boom-Phase der Börsen und Konjunkturen

von Philip Fabian  23.06.2026