New York/Washington D.C.

Ehemann von Kamala Harris arbeitet wieder als Anwalt

Doug Emhoff mit seiner Frau, der ehemaligen Vizepräsidentin Kamala Harris Foto: picture alliance / newscom

Nach vier Jahren als »Second Gentleman« kehrt Doug Emhoff in sein ursprüngliches Berufsfeld zurück. Der 60 Jahre alte Ehemann der ehemaligen US-Vizepräsidentin Kamala Harris werde künftig für die Großkanzlei Willkie Farr & Gallagher LLP sowohl in Los Angeles als auch in New York tätig sein, wie diese mitteilte.

Emhoff war der erste »Second Gentleman« in der Geschichte der USA und der erste jüdische Ehepartner einer Person im Amt des stellvertretenden Präsidenten. Wegen des Berufes seiner Ehefrau setzte der Jurist seine Karriere als Anwalt vorübergehend aus.

Lesen Sie auch

Während der Amtszeit von Harris (2021-2025) übernahm er Aufgaben, die traditionell den Ehefrauen in der Rolle der »Second Lady« zugewiesen wurden – wie die Unterstützung sozialer Projekte und die Förderung wohltätiger Initiativen.

Emhoffs Vorfahren emigrierten im Jahr 1899 von Gorlice im heutigen Polen in die Vereinigten Staaten, da sie in ihrer Heimat verfolgt wurden. dpa/ja

Weimar

Gedenkstätte Buchenwald bittet um Spenden für Kyryl Romantschenko

Die Familie Romantschenko ist der Gedenkstätte Buchenwald seit Jahrzehnten eng verbunden. Nun benötigt der 18-jährige Kyryl Romantschenko Unterstützung

 19.09.2026

Ranking

Das sind die 50 einflussreichsten Juden weltweit

von Michael Thaidigsmann  19.09.2026

Großbritannien

Burnham will Beschränkungen für katholische und jüdische Premiers abschaffen

Die Regierung in London legt einen Gesetzentwurf zur Aufhebung religiöser Beschränkungen vor, die aus dem 19. Jahrhundert stammen

 18.09.2026

Synagoge in Mailand (Archiv)

Mailand

»Niemand wird mich hier erniedrigen«

Nach antisemitischer Attacke durch arabische Männer: Jetzt spricht der angegriffene Rabbiner

 17.09.2026 Aktualisiert

Nachruf

Peter Max: Der Künstler hinter den bunten Bildern der Hippie-Ära

Peter Max Finkelstein ist tot. Er wurde in Berlin geboren. Seine Familie und er flohen vor den Nazis nach Shanghai und kamen später über Israel nach Amerika.

 17.09.2026

München

Rabbiner: Plan gegen islamistischen Terror ist Vorbild für Europa

Mit einem Zehn-Punkte-Plan sollen in Deutschland Radikalisierung und islamistischer Terror bekämpft werden. Zustimmung kommt von Rabbinern, die über die Landesgrenzen hinaus denken

von Leticia Witte  17.09.2026

Hilfe in Zeiten des Krieges

Wie geht es Juden in der umkämpften Ukraine und im angrenzenden Rumänien? Unser Autor begleitete eine ZWST-Delegation auf ihrer Reise nach Czernowitz und Suceava

von Michael Thaidigsmann  17.09.2026

Der jüdische Kardinal

Den einen zu jüdisch, den anderen zu katholisch: Heute vor 100 Jahren wurde Aron Jean-Marie Lustiger geboren

von Andrea Krogmann  16.09.2026

Judenhass

»Während er mir in den Kopf schneidet, sagt er: ›Die Juden erschießen Kinder‹«

Eine neue Dokumentation enthüllt ein erschreckendes Ausmaß an Antisemitismus im britischen Gesundheitssystem

 16.09.2026