Sport

Warum der israelische Fußballspieler Tay Abed ein Millionenangebot der VAE ausgeschlagen hat

Tay Abed spielt am 16. Dezember 2025 mit dem PSV Eindhoven gegen den GVVV Veenendaal. Foto: picture alliance / Fotostand

Der Fußballspieler Tay Abed hat ein Millionenangebot des Clubs Al Jazira in den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) ausgeschlagen. Der Deal hätte ihm hohe Prämien von bis zu 70.000 Euro pro Punkt und 200.000 für einen Sieg eingebracht, war jedoch an die Bedingung geknüpft, dass er seine Spielberechtigung für die israelische Nationalmannschaft aufgebe und künftig exklusiv für die VAE antrete.

Die Vorstellung, sein Land zu vertreten, sei für ihn die größte Ehre, gerade in der aktuellen Zeit, betonte Abed im »Jediot Acharonot«-Interview. Keine Summe könne ihn dazu bringen, seine israelische Identität aufzugeben.  

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Tay Abed, geboren am 3. August 2004 in Tel Aviv, gilt als eines der größeren Talente seines Jahrgangs im israelischen Fußball. Der offensive Mittelfeldspieler und Flügelstürmer durchlief die Nachwuchsabteilungen von Maccabi und Hapoel Tel Aviv, bevor er 2021 in die Jugend von PSV Eindhoven wechselte. Über die zweite Mannschaft des niederländischen Klubs führte sein Weg Anfang 2026 zum spanischen Zweitligisten Levante, bei dem er einen Vertrag über dreieinhalb Jahre unterschrieb.

International machte Abed früh auf sich aufmerksam: Er spielte für Israels U19- und U20-Nationalmannschaften, erreichte 2023 mit der U20 das Halbfinale der WM und ist seit Juni 2025 Kapitän der israelischen U21-Auswahl. Der israelisch-spanische Doppelstaatsbürger besitzt zudem den Status eines Spitzensportlers, der ihm einen Wechsel ins Ausland während der eigentlich anstehenden Militärzeit ermöglichte. sb/sbc/ppe/im

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