Nahost

Verletzte nach iranischem Raketenbeschuss

Eine im Iran abgefeuerte ballistische Rakete über Jerusalem Foto: Copyright (c) Flash 90 2026

Israel ist am Morgen erneut Ziel mehrerer iranischer Raketenangriffe geworden. Nach Angaben von Rettungskräften wurden dabei mindestens sechs Menschen leicht verletzt. Besonders betroffen war die Stadt Kafr Qasim im Zentrum des Landes, wo mehrere Sprengkörper einschlugen. Israelische Publikationen berichteten.

Die Betroffenen wurden durch Streumunition verletzt. Ein weiterer Mensch erlitt im Westjordanland leichte Verletzungen infolge einer Explosion.

Externer Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt, der den Artikel anreichert. Wir benötigen Ihre Zustimmung, bevor Sie Inhalte von Sozialen Netzwerken ansehen und mit diesen interagieren können.

Mit dem Betätigen der Schaltfläche erklären Sie sich damit einverstanden, dass Ihnen Inhalte aus Sozialen Netzwerken angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittanbieter übermittelt werden. Dazu ist ggf. die Speicherung von Cookies auf Ihrem Gerät nötig. Mehr Informationen finden Sie hier.

Auch in israelischen Siedlungen im Westjordanland kam es zu Schäden. Zwei Wohnhäuser wurden getroffen, offenbar durch einzelne Sprengkörper. Nach Angaben regionaler Behörden blieben die Bewohner unverletzt. »In beiden Fällen befanden sich die Familien in den Schutzräumen«, hieß es in einer Mitteilung.

Lesen Sie auch

Raketenwelle am Morgen

Die Angriffe führten in weiten Teilen Zentralisraels sowie im Raum Jerusalem zu Raketenalarm. Augenzeugen berichteten von mehreren Einschlägen und Abfangversuchen durch die Luftabwehr.

Am Morgen setzte der Iran seine Angriffe fort. Das israelische Militär registrierte eine weitere Raketenwelle. Bei dieser jüngsten Salve wurden nach bisherigen Erkenntnissen keine Menschen verletzt. Mindestens eine Rakete konnte abgefangen werden, bei einer weiteren war das Ergebnis zunächst unklar. Trümmerteile gingen Berichten zufolge im Raum Modiin nieder.

Parallel zur Eskalation mit dem Iran kam es auch an der Nordgrenze zu Zwischenfällen. Im Libanon wurden vier israelische Soldaten durch Mörserbeschuss der Hisbollah verletzt, einer von ihnen schwer. im

Humantitäre Hilfe

IDF arbeitet mit an Venezuelas Wiederaufbau

Nach den verheerenden Erdbeben entwickelt eine IDF-Delegation mit der Übergangsregierung einen Plan für die zerstörten Regionen. Oberrabbiner Cohen hofft, dass die humanitäre Operation ein erster Schritt zur Wiederaufnahme der Beziehungen zwischen Caracas und Jerusalem sein könnten

von Sabine Brandes  07.07.2026

Jerusalem

Deutschland verfünffacht Unterstützung für Yad Vashem

Außenminister Wadephul und sein israelischer Amtskollege Sa’ar haben auf einer gemeinsamen Pressekonferenz einen Ausbau der Förderung für die israelische Holocaust-Gedenkstätte angekündigt. In den Fragen zu Iran und Libanon herrschte Einigkeit, beim Westjordanland nicht

von Sabine Brandes  07.07.2026

Jerusalem

Deutschland verfünffacht Beitrag für Yad Vashem

Die Gedenkstätte Yad Vashem in Israel erinnert an die von den Nationalsozialisten ermordeten Juden. Die Bundesrepublik will sich künftig verstärkt an der Finanzierung beteiligen

 07.07.2026

Türkei

Netanjahu warnt die USA vor einem Kampfjet-Deal mit der Türkei

Israel sieht das Gleichgewicht im Nahen Osten gefährdet, sollte es zu einem Deal zwischen der Türkei und den USA kommen

 07.07.2026

Interview

»Ich würde gerne mit Benjamin Netanjahu sprechen«

Der umstrittene Podcaster Ben Berndt schreibt Mediengeschichte. Sein YouTube-Format »Ungeskriptet« erreicht Millionen. Ein Gespräch

von Sven Gösmann, Stella Venohr  07.07.2026

Jerusalem

»Antisemitische Hetze« und »Aufruf zum Völkermord«: Streit zwischen Israel und Türkei eskaliert

Türkeis Außenminister hatte Israel als Problem für die Menschheit bezeichnet, das nicht länger ertragen werden könne

 07.07.2026

USA

Wie Ägyptens Nationaltrainer bei der Fußball-WM Lügen über Israel verbreitet

Politische Botschaften sind während des Turniers eigentlich verboten. Ägyptens Trainer lässt sich davon nicht beeindrucken

 07.07.2026 Aktualisiert

Hintergrund

UNRWA: Die Rosa-Luxemburg-Stiftung und die Israel-Lobby

Eine neue Studie der linksparteinahen Stiftung präsentiert jüdische und pro-israelische Organisationen in Deutschland pauschal als Sprachrohre der Regierung in Jerusalem

von Michael Thaidigsmann  06.07.2026

Jerusalem

Erleichte Zulassung eingewanderter Psychologen

Im Ausland ausgebildete Psychologen sollen künftig schneller in Israel praktizieren können. Hintergrund ist auch die Krise der mentalen Gesundheit seit dem 7. Oktober

 06.07.2026