US-Präsident Donald Trump wird mit dem Israel-Preis ausgezeichnet, der höchsten zivilen Ehrung des Landes. Die Auszeichnung wurde Berichten israelischer Medien zufolge am Mittwoch bei der traditionellen Zeremonie zum Unabhängigkeitstag in Jerusalem bekanntgegeben.
Nach Angaben des israelischen Bildungsministeriums erhält Trump den Preis in der Kategorie »besondere Verdienste um das jüdische Volk«. Überreicht werden soll die Ehrung bei einem persönlichen Besuch des US-Präsidenten in Israel in den kommenden Monaten. Minister Kisch würdigt Trump
Bildungsminister Yoav Kisch erklärte, es gebe derzeit »keine andere Person, die solch außergewöhnliche Leistungen und eine wunderbare Verbindung zum jüdischen Volk verkörpert wie Trump«.

»Wahrer Freund«
Bei der Feier sagte Kisch weiter, Trump sei seit Jahrzehnten ein wahrer Freund Israels und des jüdischen Volkes. Er habe sich kompromisslos gegen Antisemitismus gestellt. »Sein Name wird in den Annalen unseres Volkes in Erinnerung bleiben.« Der Minister verwies auch auf Trumps Unterstützung Israels während des jüngsten Konflikts mit dem Iran.
Während der Zeremonie wurde ein Video mit wichtigen Stationen aus Trumps Verhältnis zu Israel gezeigt. Dazu gehörten Szenen von der Verkündung der Abraham-Abkommen im Jahr 2020, seine Rede in der Knesset im vergangenen Oktober sowie Treffen mit Ministerpräsident Benjamin Netanjahu.
Neben Trump wurden zahlreiche Israelis aus Kultur, Wissenschaft und Gesellschaft ausgezeichnet. Zu den bekanntesten Geehrten zählt der Künstler Yaacov Agam. Das Auswahlkomitee bezeichnete ihn als eine der prägenden Persönlichkeiten der israelischen und internationalen Kunstwelt.
»Gesellschaftliches Engagement«
Ebenfalls geehrt wurden Schauspieler Gabi Amrani, der Historiker Billy Melman, der Anthropologe Joseph Chetrit sowie mehrere Forscher aus Naturwissenschaften, Mathematik und Medizin.
Für gesellschaftliches Engagement erhielten unter anderem die Pädagogin Adi Altschuler, Vertreter von Hilfsorganisationen sowie der Jerusalemer Arzt Avraham Ribkind Auszeichnungen.
Kisch hatte erklärt, erstmals seit Staatsgründung gehe der Preis an einen Nicht-Israeli. Allerdings wurde bereits 1991 der indische Dirigent Zubin Mehta ausgezeichnet, der viele Jahre das Israel Philharmonic Orchestra leitete. im