Krieg gegen Iran

Medienbericht: Trump will Mullahs nur wenige Tage Zeit geben

Präsident Donald Trump Foto: picture alliance / ASSOCIATED PRESS

US-Präsident Donald Trump will der iranischen Führung Medienberichten zufolge nur wenige Tage geben, um sich auf einen geeinten Vorschlag zur Beilegung des Krieges zu verständigen. Er sei bereit, die Waffenruhe um drei bis fünf Tage zu verlängern, berichten das Nachrichtenportal »Axios« und der Sender Fox News unter Berufung auf eine US-Quelle beziehungsweise einen Beamten aus dem Weißen Haus. Trumps am Dienstag angekündigte Verlängerung der Waffenruhe ist demnach nur für einen kurzen Zeitraum angedacht. 

Auch der Sender CNN berichtet unter Berufung auf zwei mit den internen Gesprächen vertraute Quellen, dass Trump plane, den Iranern ein begrenztes Zeitfenster zu geben, um einen geeinten Vorschlag für neue Verhandlungen zu erarbeiten und den diplomatischen Prozess so wieder in Gang zu bringen. Ob dies auch an die Iraner übermittelt worden ist, ist demnach unklar. 

Lesen Sie auch

Trumps Sprecherin Karoline Leavitt sagte am Nachmittag (Ortszeit) vor Journalistinnen und Journalisten, dass der Präsident keine feste Frist für die Übermittlung eines iranischen Vorschlags gesetzt habe. Gleichzeitig betonte sie, dass es letztlich Trump sei, der den Zeitplan vorgeben werde. 

Kurz vor dem Ablaufen einer Waffenruhe mit dem Iran hatte Trump Teheran mehr Zeit für eine Verhandlungslösung gegeben und die Feuerpause einseitig verlängert. Die Waffen sollen schweigen, bis die iranische Führung mit einem geeinten Vorschlag an den Tisch kommt, teilte Trump auf seiner Plattform Truth Social mit. Eine neue Frist setzte er nicht. Der Iran äußerte sich bisher nicht dazu. dpa

Nahost

Der Lieberman-Plan

Soll das Westjordanland neu verwaltet werden?

von Sabine Brandes  10.10.2026

Kino

Ich habe »Naza« gesehen, und es ist ein übles Stück Propaganda

Es ist erschreckend zu sehen, wie große Teile der Filmwelt sich gerade selbst zu nützlichen Idioten der Hamas degradieren, indem sie ihr von Lügen und Blut getränktes Narrativ übernehmen

von Philipp Peyman Engel  10.10.2026

Essay

Drei Jahre nach dem 7. Oktober: Die Grenzen universitärer Selbstgewissheit

Antisemitismus ist an Universitäten längst kein Ausnahmeproblem mehr. Drei Jahre nach dem 7. Oktober stellt sich deshalb eine unangenehmere Frage: Was haben Universitäten über sich selbst gelernt?

von Frederek Musall  09.10.2026

Luftfahrt

Wer kontrolliert die Flüge nach Israel?

Nach dem vereitelten Anschlag auf einen Flydubai-Flug gerät das israelische Sicherheitssystem für ausländische Airlines unter Druck

von Sabine Brandes  08.10.2026

Hintergrund

Terror über den Wolken

Wie Pilot und Passagiere im Flug von Dubai nach Tel Aviv eine Katastrophe verhinderten

von Sabine Brandes  08.10.2026

Diplomatische Beziehungen

Britisches Konsulat in Jerusalem bleibt als Mission bestehen

Israel reagiert auf britische Sanktionen gegen israelische Siedlungspolitik, mehrere Diplomaten verlassen das Land. Gänzlich geschlossen wird das britische Konsulat in Ost-Jerusalem aber doch nicht

 08.10.2026

Meinung

Wenn Journalisten Terroristen sind – 170 Namen und eine unbequeme Wahrheit

Unser Autor reflektiert über die grundsätzliche Frage, was »Journalismus« in einem Gebiet bedeutet, das seit Jahren von einer totalitären Terrororganisation beherrscht wird

von Daniel Neumann  08.10.2026

7. Oktober

»Erinnern heißt auch, nach der Wahrheit zu suchen«

Bei der großen Gedenkveranstaltung im Hayarkon-Park standen die Opfer im Mittelpunkt – und die Forderung nach einer unabhängigen Untersuchungskommission

von Sabine Brandes  08.10.2026

Mentale Gesundheit

Die Einsamkeit wiegt am Schwersten

Fast eine Million Israelis suchten seit Kriegsbeginn Hilfe bei der psychischen Notfall-Hotline Eran

von Sabine Brandes  07.10.2026