Jerusalem

»Terror-Anführer können nirgendwo mehr sicher sein«

Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu Foto: copyright (c) Flash90 2025

Nach dem Angriff auf Hamas-Führer in Katar hat Israel Ministerpräsident Benjamin Netanjahu gewarnt, die Zeiten seien vorbei, dass Terrorführer »an bestimmten Orten Immunität« genössen.

Der Luftschlag habe die Hamas-Führer genau an dem Ort getroffen, an dem sie am 7. Oktober 2023 gefeiert hätten, als das Massaker an den Israelis noch in Gange gewesen sei, sagte er laut Medien am Dienstagabend bei einer Veranstaltung in der Jerusalemer US-Botschaft.

Der Krieg im Gazastreifen könnte »sofort« beendet werden, sagte er und fügte hinzu, dass Israel die von US-Präsident Donald Trump vorgestellten Prinzipien akzeptiert habe.

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Auf Englisch rief er bei dem Treffen die Bevölkerung in Gaza auf: »Lasst euch nicht von diesen mörderischen Terroristen, diesen Killern, aus der Bahn werfen. Ihr seid ihnen völlig egal.« Denn während sich die Führung in unterirdischen Tunneln verschanze, müssten die Menschen über der Erde bleiben und als menschliche Schutzschilde dienen.

Israel hatte am Dienstagnachmittag einen Luftangriff auf die Hamas in Katars Hauptstadt Doha geführt. Ziele seien auch Khalil al-Hayya und Khaled Mashaal gewesen, die Israel für das Massaker vom 7. Oktober »direkt verantwortlich« mache, schreiben lokale Medien. Katar und die Hamas gaben an, dass sich die Führungsspitze getroffen habe, um einen Vorschlag für einen Waffenstillstand zu besprechen. Mittlerweile mehren sich Zweifel, dass die beiden von Israel genannten Personen getroffen wurden.

Am Vorabend, wenige Stunden nach einem palästinensischen Attentat in Jerusalem mit sechs Toten, hatte Netanjahu die Sicherheitsbehörden - die Armee und den Geheimdienst Shin Beth - aufgefordert, sich auf einen Angriff auf Hamas-Führer im Ausland vorzubereiten.

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