Nationaler Sicherheitsrat

Offizielle Warnungen für Israelis und Juden im Ausland

Israelis im Ausland sind zu besonderer Vorsicht aufgerufen Foto: copyright (c) Flash90 2025

Nach dem israelischen Angriff auf die Atomanlagen im Iran werden Angriffe auf israelische und jüdische Einrichtungen und Personen befürchtet. »Die jüngsten Entwicklungen erhöhen die Wahrscheinlichkeit, dass terroristische Elemente versuchen werden, Vergeltungsmaßnahmen gegen israelische und jüdische Ziele auf der ganzen Welt, einschließlich Zivilisten, durchzuführen«, erklärte Israels Nationaler Sicherheitsrat am Freitagmorgen. Deshalb hat er konkrete Warnhinweise für Israelis und Juden herausgegeben, die sich im Ausland befinden. In der über israelische Medien verbreiteten offiziellen Bekanntmachung heißt es:

  • Vermeiden Sie es, jüdische und israelische Symbole in der Öffentlichkeit zu zeigen.
  • Vermeiden Sie es, identifizierende Details über Ihren Wohnort oder Reisepläne in sozialen Medien zu veröffentlichen.
  • Vermeiden Sie die Teilnahme an Großveranstaltungen, die mit Israel oder dem Judentum identifiziert werden können.
  • Kooperieren Sie mit den örtlichen Sicherheitskräften und befolgen Sie sofort deren Anweisungen, wenn Sie feindlichen Aktivitäten ausgesetzt sind.
  • Seien Sie an öffentlichen Orten besonders wachsam.
  • Im Notfall wenden Sie sich bitte sofort an die örtlichen Sicherheitskräfte - es wird empfohlen, dass Sie sich über deren Kontaktdaten bei Ihrer Ankunft im Land informieren. Bitte informieren Sie außerdem das Lagezentrum des israelischen Außenministeriums unter 02-5303155 über Ihre Situation und bleiben Sie sich über die aktuellen Notrufnummern und offiziellen Sicherheitsempfehlungen informiert.
  • Israelischen Staatsbürgern, die eine Reise ins Ausland planen, wird empfohlen, den Status der Reisewarnungen auf der Website des Nationalen Sicherheitsrats oder bei der Hotline des Nationalen Sicherheitsrates unter 02-6667444, 02-6667428 oder via WhatsApp 050-2418480 zu überprüfen. ja

Jerusalem

Netanjahu: Israel hat iranische Bombe verhindert

Israels Premier bezeichnete den Angriff auf den Iran als »größte Luftoperation« in der Geschichte des Landes

 22.06.2026

Bildung

Israel setzt auf Künstliche Intelligenz im Englischunterricht

Der Start des Programms fällt in eine Phase, in der die Schulen des jüdischen Staates mit erheblichen Problemen beim Sprachenunterricht kämpfen

 22.06.2026

Uganda

Entebbe-Entführung 1976: Debatten um Linksterror und Antisemitismus

Vor 50 Jahren entführten zwei Deutsche und zwei Palästinenser einen Airbus aus Israel nach Uganda. Dabei sollen sie Geiseln nach antisemitischen Kriterien voneinander getrennt haben. Die Tat befeuerte das Unbehagen vieler Linker mit Gewalt

von Nils Sandrisser  22.06.2026

Süd-Libanon

Israelische Armee entdeckt Hisbollah-Tunnel mit Raketenstellungen

Die Raketenschächte sind durch Luftangriffe nur schwer oder gar nicht vollständig zerstörbar, so die IDF. Die Terroristen hätten den Tunnel für unterschiedliche operative Zwecke genutzt

 22.06.2026

Absichtserklärung

Trumps Frieden – Irans Sieg

Während der US-Präsident das Memorandum mit Teheran als Durchbruch feiert, warnen Experten in Israel vor Zugeständnissen bei der Atomfrage und im Libanon

von Sabine Brandes  21.06.2026

Jerusalem

Umfrage: 92 Prozent der Israelis sehen Iran als Kriegssieger

Nur wenige Israelis halten die Kriegsführung ihrer Regierung für erfolgreich. Die Mehrheit sieht eine geschwächte Sicherheit und unerreichte Ziele.

 21.06.2026

Jerusalem

Israel lehnt Einschränkungen im Kampf gegen Hisbollah ab

Verteidigungsminister Israel Katz kündigt an, dass die israelische Armee auch weiterhin »Maßnahmen zur Beseitigung von Bedrohungen« im Südlibanon ergreifen könne

 21.06.2026

Kommentar

Wie Holger Friedrich und seine »Berliner Zeitung« Juden instrumentalisieren

Ob in der Debatte über den Umgang mit KI oder Kreml-Diktator Wladimir Putin: Der Verleger interessiert sich nur dann für Juden, wenn es seinen Interessen dient

von Matthias Meisner  19.06.2026

Safed

Festgenommene Hisbollah-Terroristen in zivilem Krankenhaus in Nordisrael behandelt

Im Ziv Medical Center in Safed waren die libanesischen Patienten einem Zeitungsbericht zufolge gefesselt und wurden rund um die Uhr von Soldaten bewacht

 19.06.2026