Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu ist am Montagabend in das »Hadassah Ein Kerem«-Krankenhaus in Jerusalem eingeliefert worden. Nach Angaben seines Büros handelte es sich um einen geplanten zahnärztlichen Eingriff. Welche konkrete Behandlung durchgeführt wurde, wurde nicht mitgeteilt. Alle namhaften Medien in Israel berichteten.
Der Klinikaufenthalt des Premierministers kam nur kurz nach weiteren öffentlichen Auftritten zustande, bei denen er sich zuletzt auch zu seinem Gesundheitszustand geäußert hatte. Details zu seinem aktuellen Befinden ließ sein Umfeld diesmal offen.
Netanjahu hatte erst in den vergangenen Wochen im Rahmen eines Gerichtsverfahrens Angaben zu seiner gesundheitlichen Verfassung gemacht. Vor dem Hintergrund einer von ihm selbst angestrengten Verleumdungsklage gegen mehrere Journalisten und einen Anwalt erklärte er dabei, sein Zustand sei stabil.
Berichte über schwerwiegende Erkrankungen wies er damals zurück. So betonte er: »Ich habe keinen Bauchspeicheldrüsenkrebs. Wäre dies der Fall, so wäre ich nicht mehr im Amt.«
Zugleich schilderte Netanjahu, dass er regelmäßig medizinisch untersucht werde und seine Werte im Normalbereich lägen. Auch körperliche Aktivität spiele in seinem Alltag eine Rolle.
Bekannt ist zudem, dass der Premierminister bereits in der Vergangenheit wegen gesundheitlicher Probleme behandelt wurde, darunter eine vergrößerte Prostata, die nach Angaben seines Büros gutartig gewesen sei. Ende 2025 sei bei einer Untersuchung allerdings ein frühes, krebsartiges Wachstum festgestellt worden, hieß es damals aus seinem Umfeld. im