Geisel-Abkommen

Nach Freilassung von Agam Berger: Unbändige Freude in Israel

Jubel in Tel Aviv über die Freilassung von Agam Berger. Foto: picture alliance / ASSOCIATED PRESS

Die von der Hamas im Gazastreifen freigelassene israelische Soldatin Agam Berger ist nach Militärangaben wieder auf israelischem Gebiet. Die 20-Jährige werde zunächst zu einem Treffpunkt im Süden Israels gebracht, wo sie ihre Eltern treffen werde, teilte die israelische Armee mit. 

Die junge Frau war zuvor in Dschabalija im Norden des Gazastreifens im Rahmen einer Waffenruhe-Vereinbarung von der islamistischen Terrororganisation Hamas an Vertreter des Roten Kreuzes übergeben worden. Familienangehörige verfolgten die Freilassung live im Fernsehen und jubelten vor Glück. 

Lesen Sie auch

Berger soll in ein Krankenhaus gebracht werden, wo sich bereits vier weitere Soldatinnen aufhalten, die am Samstag freigelassen worden waren. Zu Hause wartet nach Medienberichten ihre Geige auf die passionierte Musikerin.

Sie war am 7. Oktober 2023 zusammen mit anderen Späherinnen von Terroristen der Hamas und anderer Organisationen in den Gazastreifen verschleppt worden. dpa

Externer Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt, der den Artikel anreichert. Wir benötigen Ihre Zustimmung, bevor Sie Inhalte von Sozialen Netzwerken ansehen und mit diesen interagieren können.

Mit dem Betätigen der Schaltfläche erklären Sie sich damit einverstanden, dass Ihnen Inhalte aus Sozialen Netzwerken angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittanbieter übermittelt werden. Dazu ist ggf. die Speicherung von Cookies auf Ihrem Gerät nötig. Mehr Informationen finden Sie hier.

Nahal Oz

Drei Jahre nach dem Hamas-Angriff: Kibbuz Nahal Oz im Wiederaufbau

Der Hamas-Terrorangriff am 7. Oktober 2023 hat eine tiefe Wunde in die israelischen Gemeinden entlang des Gazastreifens gerissen. Drei Jahre später ist der Wiederaufbau in vollem Gange - mit gemischten Gefühlen

von Andrea Krogmann  02.10.2026

Jerusalem

Herzog über mögliche Linken-Regierung in Berlin: »Das ist äußerst verstörend«

In einem Interview spricht der israelische Präsident auch über den »Fly Dubai«-Angriff, den Iran und das britische Embargo gegen sein Land

 02.10.2026

Tel Aviv

Nach Geiselhaft: »Das Leben wird nie wieder dasselbe sein«

Am 07. Oktober 2023 überfielen Terroristen aus dem Gazastreifen Grenzorte in Israel. Sie ermordeten und entführten viele Menschen, darunter auch Deutsche. Wie geht es den ehemaligen Geiseln heute?

von Cindy Riechau  02.10.2026

Besuch

Berlins scheidender Regierungschef reist nach Israel

Israels Botschafter in Deutschland äußerte kürzlich Sorge um die Sicherheit der jüdischen Community in der deutschen Hauptstadt. Der Regierende Bürgermeister Kai Wegner reist nun nach Tel Aviv

 02.10.2026

Kommentar

Fair Play – es sei denn, es geht um Israel

Irlands Nationalspieler verweigern Israelis den Handschlag, diskutieren darüber, ob sie überhaupt gegen sie antreten wollen – und die UEFA schweigt. So funktioniert die schleichende Etablierung von Antisemitismus als Akt des vermeintlichen humanitären Widerstandes

von Dorothea Schupelius  02.10.2026

Tel Aviv

»Es ist viel sicherer, mit einer israelischen Airline zu fliegen«

Der Sicherheitsexperte Eyal Tsir Cohen über den Anschlag auf den »Fly Dubai«-Flug, die aktuelle Terrorbedrohung im Luftverkehr und die Effizienz israelischer Maßnahmen

von Detlef David Kauschke  02.10.2026

Tel Aviv

Co-Pilot aus Oman trotz Einreiseverbot mehrfach nach Israel geflogen

Warum wurden Sicherheitsregeln nicht umgesetzt?

 02.10.2026

Politik

Superstar der Linken

Naama Lazimi, israelische Abgeordnete der Demokraten, wird vom TIME Magazin als eine der aufstrebenden Persönlichkeiten der Welt gewürdigt

von Sabine Brandes  01.10.2026

Jerusalem

Herzog will »Fly Dubai«-Helfer für Zivilcourage auszeichnen

Vier israelische Passagiere verhinderten auf einem Flydubai-Flug nach Tel Aviv durch ihr beherztes Eingreifen eine Katastrophe. Der Präsident will sie nun für ihren Mut ehren

 01.10.2026