Geisel-Abkommen

Nach Freilassung von Agam Berger: Unbändige Freude in Israel

Jubel in Tel Aviv über die Freilassung von Agam Berger. Foto: picture alliance / ASSOCIATED PRESS

Die von der Hamas im Gazastreifen freigelassene israelische Soldatin Agam Berger ist nach Militärangaben wieder auf israelischem Gebiet. Die 20-Jährige werde zunächst zu einem Treffpunkt im Süden Israels gebracht, wo sie ihre Eltern treffen werde, teilte die israelische Armee mit. 

Die junge Frau war zuvor in Dschabalija im Norden des Gazastreifens im Rahmen einer Waffenruhe-Vereinbarung von der islamistischen Terrororganisation Hamas an Vertreter des Roten Kreuzes übergeben worden. Familienangehörige verfolgten die Freilassung live im Fernsehen und jubelten vor Glück. 

Lesen Sie auch

Berger soll in ein Krankenhaus gebracht werden, wo sich bereits vier weitere Soldatinnen aufhalten, die am Samstag freigelassen worden waren. Zu Hause wartet nach Medienberichten ihre Geige auf die passionierte Musikerin.

Sie war am 7. Oktober 2023 zusammen mit anderen Späherinnen von Terroristen der Hamas und anderer Organisationen in den Gazastreifen verschleppt worden. dpa

Externer Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt, der den Artikel anreichert. Wir benötigen Ihre Zustimmung, bevor Sie Inhalte von Sozialen Netzwerken ansehen und mit diesen interagieren können.

Mit dem Betätigen der Schaltfläche erklären Sie sich damit einverstanden, dass Ihnen Inhalte aus Sozialen Netzwerken angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittanbieter übermittelt werden. Dazu ist ggf. die Speicherung von Cookies auf Ihrem Gerät nötig. Mehr Informationen finden Sie hier.

Krieg

Hisbollah feuert rund 150 Raketen auf Nordisrael

Israel bereitet sich Berichten zufolge auf noch heftigere Angriffe in der Nacht vor

 11.03.2026

Israel

Nachrichten aus Israel: Libanon, Opfer, Kriegsende, Charedim

Meldungen aus Israel

von Sophie Albers Ben Chamo, Sabine Brandes  11.03.2026

Knesset

Umstrittenes Armeegesetz für Ultraorthodoxe auf Eis

Zunächst müsse in Kriegszeiten der Staatshaushalt verabschiedet werden, erklärte der israelische Premier Netanjahu

von Sabine Brandes  11.03.2026

Lanz und Precht

»Irgendwie so bombt man sich das Ganze am Ende zurecht«

In ihrem wöchentlichen Podcast versuchen sich Talkmaster Markus Lanz und Philosoph Richard David Precht an einer Analyse der Hintergründe des Irankriegs – und scheitern gewaltig

von Michael Thaidigsmann  11.03.2026

Tel Aviv

Israel Katz: Krieg nicht zeitlich begrenzt

Hoffnungen auf ein rasches Ende des Iran-Kriegs erteilt der Verteidigungsminister eine Absage. Man werde so lange weiter angreifen, bis alle Ziele erreicht seien

 11.03.2026

Jerusalem

Justizgutachten zu Netanjahus Gnadengesuch fertig

Präsident Herzog muss über den Antrag entscheiden. Ein Termin steht bisher nicht fest

 11.03.2026

Madrid

Spanien beruft seine Botschafterin in Israel ab

Die Sánchez-Regierung zieht Konsequenzen im Streit mit Israel: Die Botschafterin wird abberufen. Wie es dazu kam und welche politischen Konflikte dahinterstehen

 11.03.2026

Nahost

Israel verlegt Truppen von Gaza an Grenze zum Libanon

Nach Raketenangriffen der Hisbollah wird Israels Nordgrenze mit der Golani-Brigade verstärkt. In Beirut wächst die Sorge vor einer größeren Bodenoffensive

 11.03.2026

Interview

»Diese Geschosse sind grausam«

Nahostexperte Eyal Zisser über Irans Einsatz von Streubomben gegen Zivilisten und deren internationale Ächtung

von Sabine Brandes  11.03.2026