Israel

Luftfahrtbehörde: US-Militärflugzeuge blockieren Betrieb in Tel Aviv

Mehere Boeing KC-135 Stratotanker der amerikanischen Luftwaffe stehen Ende Februar auf dem Ben-Gurion-Flughafen zwischen Tel Aviv und Lod. Foto: picture alliance / newscom

Der Leiter der zivilen Luftfahrtbehörde in Israel ist laut einem Medienbericht der Meinung, dass die starke Präsenz von US-Militärflugzeugen am Flughafen Ben Gurion bei Tel Aviv den Flugbetrieb beeinträchtigt. Schmuel Sakai erklärte laut der israelischen Wirtschaftszeitung »Calcalist«, Ben Gurion habe sich de facto in einen US-Militärflughafen verwandelt. Die vielen US-Militärflugzeuge behinderten die israelischen Fluggesellschaften.

Sie verzögerten auch die Rückkehr von internationalen Fluggesellschaften, die wegen des Iran-Kriegs ihre Israel-Flüge gestoppt hatten. Dieser Zustand könne die Flugpreise vor den Sommerferien erheblich in die Höhe treiben, warnte er dem Bericht zufolge in einem Brief an Transportministerin Miri Regev. 

Nach Kriegsbeginn am 28. Februar hatten israelische Fluggesellschaften ihre Flugzeuge ins Ausland verlegt, damit sie bei iranischen Raketenangriffen nicht beschädigt werden. Seitdem seien nicht alle Flieger zurückgebracht worden, hieß es in dem Bericht. Dies führe nicht nur zu höheren Flugkosten, sondern schränke auch die Anzahl der Flüge ein, die israelische Fluggesellschaften durchführen könnten. 

»In der entstandenen Situation verfügt der Staat Israel über keinen internationalen Flughafen, der effizient betrieben werden kann«, schrieb Sakai demnach in dem Brief. Er forderte daher die Verlegung der US-Militärflugzeuge auf andere Militärflughäfen. dpa

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