Nahost

IDF: Iran begeht mit Angriff »schweren Fehler«

IDF-Sprecher Effie Defrin (l.) Foto: Government Press Office, Israel

Die israelische Armee ist nach Angaben eines Militärsprechers nach dem iranischen Raketenangriff auf alle Szenarien vorbereitet. Das Militär sei »stark in der Verteidigung und im Angriff«, sagte Sprecher Effie Defrin in einer Video-Ansprache. 

Der israelische Militärchef Ejal Zamir halte gegenwärtig Beratungen ab und billige »Pläne für das weitere Vorgehen«. Der Iran habe mit den neuen Raketenangriffen auf Israel einen »schweren Fehler begangen«, sagte der Sprecher. 

Mit den Angriffen auf Israel als Reaktion auf den israelischen Angriff auf Hisbollah-Ziele in Vororten der libanesischen Hauptstadt Beirut versuche Teheran, »eine neue Gleichung zu schaffen«.

Israel werde dies nicht zulassen, sagte der Sprecher. Die Angriffe auf die mit dem Iran verbündete libanesische Hisbollah-Terrormiliz würden im ganzen Libanon fortgesetzt, kündigte er an. »Wir werden Angriffe auf israelische Bürger nicht zulassen.«

Israel sei auch auf neue Raketenangriffe aus dem Iran vorbereitet, sagte Defrin weiter. dpa/ja

Jerusalem

Wahlsieger ohne Mehrheit

Das endgültige Wahlergebnis liegt vor. Benjamin Netanjahus Likud hat mehr Sitze als alle anderen Parteien. Nützt ihm das etwas?

 30.10.2026

Jerusalem

Eisenkot will Wehrpflichtgesetz und Untersuchung zum 7. Oktober vorantreiben

Der Vorsitzende der zentristischen Partei Yashar erklärt, er arbeite bereits an entsprechenden Gesetzesvorlagen. Ob er wirklich eine Regierung bilden kann, bleibt aber unklar

 30.10.2026

Umfrage

Mehrheit der Oppositionswähler befürwortet Regierungskoalition mit arabischer Partei

Befragt wurden Anhänger von Yashar, B’Yachad, der Demokraten sowie Yisrael Beitenu. Was denken diese Wähler?

 30.10.2026

Natur

Gefährliche Ameise

Die invasive Afrikanische Großkopfameise breitet sich schnell aus und kann Ökosysteme sowie die Landwirtschaft schädigen – jetzt wurde sie in Haifa gefunden

 29.10.2026

Jerusalem

Wahl in Israel: Behörden sehen keine Beweise für Betrug

Den Vorwurf der ausländischen Einflussnahme auf die Knesset-Wahl nimmt die Wahlkommission aber ernst

 29.10.2026

Jerusalem

Lieberman: »Nicht mit Bibi und nicht mit Tibi«

Der Chef von Israel Beiteinu schließt eine Zusammenarbeit mit Netanjahu und den arabischen Parteien aus – und fordert eine rein zionistische Koalition

von Sabine Brandes  29.10.2026

Jerusalem

Israels Wahlkommission fordert Untersuchung möglicher ausländischer Einflussnahme

»Es wurden ernsthafte Verdachtsmomente an mich herangetragen«, sagt der Vorsitzende der Zentralen Wahlkommission, Noam Sohlberg

 29.10.2026

Jerusalem

Herzog will Neuwahlen vermeiden

Angesichts der unklaren Mehrheitsverhältnisse appelliert der israelische Präsident an die politischen Lager, sich bei den anstehenden Koalitionsverhandlungen kompromissbereit zu zeigen

 29.10.2026

Jerusalem

Auszählung der »Sonderstimmen« in Israel hat begonnen

Die Stimmen von Soldaten, medizinischem Personal, Patienten sowie israelischen Diplomaten im Ausland könnten die Sitzverteilung in der Knesset noch verändern

 29.10.2026