Zwei israelische Universitäten gehören laut einer aktuellen Analyse zu den weltweit erfolgreichsten Talentschmieden für Start-up-Gründer. Sowohl die Tel Aviv University als auch das Technion (Israel Institute of Technology) schaffen es in die Top Ten eines Rankings der US-Risikokapitalfirma Andreessen Horowitz. »Ynet« berichtete.
Grundlage der Auswertung sind Daten des Forschungsunternehmens PitchBook, die den Zeitraum von 2014 bis Anfang 2026 abdecken. Demnach belegt die Universität in Tel Aviv Platz sieben: Rund 865 Absolventen gründeten in den vergangenen zehn Jahren Start-ups und sammelten dabei etwa 30 Milliarden Dollar ein. Das Technion folgt auf Rang zehn mit etwa 783 Gründern und einem Finanzierungsvolumen von rund 23 Milliarden Dollar.
Bemerkenswert ist laut Studie, dass Israel das einzige Land außerhalb der USA ist, das gleich zwei Hochschulen in den Top Ten stellt. Zudem schneiden israelische Einrichtungen bei der sogenannten »Gründer-Effizienz« besonders gut ab – also bei der Zahl der Unternehmer im Verhältnis zur Studierendenzahl.
Im internationalen Vergleich führen Universitäten in den USA weiterhin die Liste an. Die University of California, Berkeley liegt bei der Zahl der Gründer vorne, während die University of Pennsylvania bei den eingesammelten Investitionen dominiert. Auch andere bekannte Institutionen prägen die Szene, vor allem im Bereich Künstliche Intelligenz.
Hier nennt die Studie insbesondere die Stanford University als eine Art »Fabrik« für KI-Gründer sowie das Massachusetts Institute of Technology (MIT) als führend bei technologisch anspruchsvollen Anwendungen. Außerhalb der USA gilt die University of Toronto als wichtigstes Zentrum für KI. Die beiden israelischen Hochschulen fallen vor allem durch ihre Absolventen in Bereichen wie Cybersicherheit und Computer Vision auf.
Die Studie sieht derzeit besonders günstige Bedingungen für junge Unternehmer. Für Investoren ergeben sich daraus neue Chancen – auch mit Blick auf den israelischen Markt. im