Gazastreifen

Israel tötet elf Teilnehmer der Massaker vom 7. Oktober

Ein israelischer Soldat läuft durch die Ruinen des Kibbuz Kfar Azza. Dort wurden am 7. Oktober mehr als 100 wehrlose Bewohner von palästinensischen Terroristen ermordet und entführt. Foto: picture alliance / ASSOCIATED PRESS

Die israelische Armee hat nach eigenen Angaben elf Terroristen im Gazastreifen getötet, die am Massaker in Israel am 7. Oktober 2023 beteiligt gewesen sein sollen. Neun Männer, deren Namen und Bilder veröffentlicht wurden, seien seit der Wiederaufnahme des Gaza-Kriegs im März getötet worden, teilte das Militär mit. Zwei weitere Männer demnach davor.

Bei den elf Männern soll es sich nach Armee-Angaben um Mitglieder der Terrororganisationen Hamas und Islamischer Dschihad handeln. Sie seien vor fast eineinhalb Jahren vom Gazastreifen aus nach Israel eingedrungen und an dem Massaker unmittelbar beteiligt gewesen. Dabei waren rund 1.200 Menschen getötet und mehr als 250 als Geiseln nach Gaza verschleppt worden.

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Der Terrorangriff war der Auslöser des Gaza-Kriegs, in dem nach Angaben der von der Hamas kontrollierten Behörden im Gazastreifen bisher mehr als 50.000 Menschen getötet wurden. Israel und die Hamas verständigten sich im Januar dieses Jahres auf eine Waffenruhe, die rund zwei Monate hielt. Am 18. März nahm die Armee ihre massiven Angriffe wieder auf, nachdem beide Seiten sich nicht auf eine Fortsetzung einigen konnten. dpa/ja

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