Der Hubschrauber von Israels Staatspräsident Isaac Herzog musste am Donnerstag nach einem Zusammenstoß mit Vögeln notlanden. Bei dem Zwischenfall kamen nach Angaben der israelischen Armee keine Menschen zu Schaden. Die Publikation »Times of Israel« berichtete.
Die Maschine der israelischen Luftwaffe war mit Herzog an Bord auf dem Weg von einer Gedenkveranstaltung auf dem Jerusalemer Herzl-Berg in den Norden Israels. Dort wollte der Präsident einen Trauerbesuch im Rahmen einer Shiva begehen.
Während des Fluges geriet der Helikopter in eine Gruppe von Vögeln. Die Besatzung entschied sich daraufhin für eine vorsorgliche Notlandung auf dem Luftwaffenstützpunkt Palmachim im Zentrum des Landes. Die israelischen Streitkräfte erklärten, es habe keine Verletzten und keine Schäden gegeben.
Operation Protective Edge
Herzog setzte seine Reise anschließend mit einem anderen Militärhubschrauber fort. Die betroffene Maschine wurde laut Armee zur Überprüfung an technische Spezialisten der Luftwaffe übergeben, um sie möglichst schnell wieder für Einsätze freizugeben. Die Untersuchung des Vorfalls dauert an.
Der Zwischenfall ereignete sich am selben Tag, an dem Herzog an einer staatlichen Gedenkzeremonie zum zwölften Jahrestag des Beginns der Operation Protective Edge teilnahm. Die israelische Militäroperation im Gazastreifen hatte im Sommer 2014 stattgefunden, nachdem die palästinensische Terrororganisation Hamas Israel mit Raketen angegriffen hatte.
In seiner Rede auf dem Herzl-Berg sagte Herzog, Israel müsse die nächste Phase der Gaza-Politik auf Grundlage des von US-Präsident Donald Trump vorgestellten Plans zur Wiederaufbauhilfe für den Gazastreifen vorantreiben. Die entscheidende Voraussetzung für die nächste Phase sei die Entwaffnung der palästinensischen Terrororganisation Hamas. im