Israel

Hisbollah attackiert Haifa mit 105 Raketen

Schon am Montag war es zu Raketenangriffen der Hisbollah auf Haifa gekommen. Foto: copyright (c) Flash90 2024

Am frühen Nachmittag wurden 100 Raketen vom Libanon aus auf Haifa abgeschossen. Die israelischen Streitkräfte (IDF) gaben bekannt, es handle sich um den schwersten Angriff auf die Hafenstadt seit Beginn des Krieges vor einem Jahr.

Verletzt wurde nach bisherigen Erkenntnissen niemand. Es kam jedoch zu Schäden an Gebäuden, wie Videoaufnahmen im Internet belegten. Betroffen war auch der Vorort Kiryat Yam.

Unklar ist, wie viele Terror-Raketen durch die israelischen Abwehrsysteme im Anflug vernichtet werden konnten.

Lesen Sie auch

Intakte Kapazitäten

Israelische Medien berichteten, zunächst seien 85 Raketen der Terrororganisation Hisbollah auf Haifa abgefeuert worden. Sirenen alarmierten die Bevölkerung. Später folgten weitere 20 Geschosse.

Der Vize-Chef der Terroristen, Naim Qassem, sagte im libanesischen Fernsehen, die Kapazitäten der Hisbollah seien trotz der Schläge, die der Terrorgruppe durch Israel zugefügt worden seien, intakt. Israel hatte zuvor mehrere Anführer der Hisbollah bei Angriffen getötet, darunter auch Hassan Nasrallah, den obersten Chef.

Die IDF sind unterdessen dabei, mehr Stellungen der Terroristen im Süden des Libanons bei begrenzten Bodeneinsätzen einzunehmen und zu zerstören. ja

Reaktion

»Wir dürfen nicht dulden, dass Ausländerkriminalität, Judenhass an der Tagesordnung sind«

Bundeskanzler Merz sprach in Berlin über Migration und den grassierenden Judenhass im Land

 17.09.2026

Brandanschlag auf Synagoge Wuppertal

Nach ersten Erkenntnissen handelte der polizeibekannte Mann mit afghanischer Staatsangehörigkeit allein

 17.09.2026 Aktualisiert

Gesellschaft

20.000 neue Olim – auch aus Deutschland

Die Jewish Agency verzeichnete im jüdischen Jahr 5786 Einwanderer aus 100 Ländern. Besonders viele kamen aus Russland, Frankreich und den USA

von Sabine Brandes  17.09.2026

Terrorismus

Die Huthi bedrohen den Hafen von Eilat

Die Kontrolle über eine der wichtigsten Handelsrouten droht sich zu verschärfen – mit Folgen für Israels Seehandel, Versorgung und Lebenshaltungskosten

von Sabine Brandes  17.09.2026

Tel Aviv

Heikle Bergung eines 2000 Jahre alten Ritualbads in Israel

Mit Spezialkran und viel Fingerspitzengefühl: In Israel wird eine 25 Tonnen schwere Mikwe aus der Erde gehoben. Stahlträger halten das antike Bauwerk zusammen – die heikle Bergung gelingt unbeschadet

 17.09.2026

Nachrichten

Nachteulen, Gedenken, Tierschutz

Kurzmeldungen aus Israel

von Sabine Brandes  17.09.2026

Eklat

Kampfpilot weist Vorwürfe von »Naza« zurück

Ein ehemaliger Kommandeur einer Luftwaffenbasis widerspricht der Darstellung, die Armee nehme den Tod von Zivilisten bewusst in Kauf. Zugleich verteidigt er die kritische Auseinandersetzung mit dem Militär

von Sabine Brandes  17.09.2026

Tel Aviv

Schwitziges Date

Beim alljährlichen »Singles Run« laufen Tausende der großen Liebe hinterher

von Sabine Brandes  17.09.2026

Jerusalem

Netanjahu strebt Gesetzesänderung an

Der Ministerpräsident reagiert damit auf die Diskussion um den Dokumentarfilm »Naza«. Über dessen Macher Yuval Abraham und Rachel Szor sagt der Regierungschef: »Ihr Platz ist nicht hier.«

 17.09.2026