Israel

Hisbollah attackiert Haifa mit 105 Raketen

Schon am Montag war es zu Raketenangriffen der Hisbollah auf Haifa gekommen. Foto: copyright (c) Flash90 2024

Am frühen Nachmittag wurden 100 Raketen vom Libanon aus auf Haifa abgeschossen. Die israelischen Streitkräfte (IDF) gaben bekannt, es handle sich um den schwersten Angriff auf die Hafenstadt seit Beginn des Krieges vor einem Jahr.

Verletzt wurde nach bisherigen Erkenntnissen niemand. Es kam jedoch zu Schäden an Gebäuden, wie Videoaufnahmen im Internet belegten. Betroffen war auch der Vorort Kiryat Yam.

Unklar ist, wie viele Terror-Raketen durch die israelischen Abwehrsysteme im Anflug vernichtet werden konnten.

Lesen Sie auch

Intakte Kapazitäten

Israelische Medien berichteten, zunächst seien 85 Raketen der Terrororganisation Hisbollah auf Haifa abgefeuert worden. Sirenen alarmierten die Bevölkerung. Später folgten weitere 20 Geschosse.

Der Vize-Chef der Terroristen, Naim Qassem, sagte im libanesischen Fernsehen, die Kapazitäten der Hisbollah seien trotz der Schläge, die der Terrorgruppe durch Israel zugefügt worden seien, intakt. Israel hatte zuvor mehrere Anführer der Hisbollah bei Angriffen getötet, darunter auch Hassan Nasrallah, den obersten Chef.

Die IDF sind unterdessen dabei, mehr Stellungen der Terroristen im Süden des Libanons bei begrenzten Bodeneinsätzen einzunehmen und zu zerstören. ja

Glosse

Wir stehen zum Existenzrecht Pakistans!

Absurder als im rot-rot-grünen Berlin wird’s nicht mehr

von Philip Fabian  13.10.2026

Replik

Einspruch, euer Ehren!

Der Friedenspreis des Deutschen Buchhandels ging in diesem Jahr an Philippe Sands. Ausgerechnet ein Mann, dessen Autorität auf juristischer Präzision und universellen Maßstäben gründet, nimmt es mit dem Völkerrecht erstaunlich ungenau

von Leeor Engländer  13.10.2026

Medien

Israel verweigert »taz«-Korrespondentin Arbeitsvisum

Diaspora-Ministerium: »Antiisraelische Akteure und diejenigen, die Israel verleumden, sollten keinen Fuß in das Land setzen«

 13.10.2026

Israel

Ein Toter und 24 Verletzte bei Explosion von Blindgänger

Ein mutmaßlicher Blindgänger explodiert in Nordisrael. Es gibt ein Todesopfer und zahlreiche Verletzte. Berichten zufolge waren Schüler und ein Lehrer in der Gegend gewandert

 12.10.2026

Katharina von Schnurbein

»Ich habe das Gefühl, den richtigen Weg gegangen zu sein«

Die EU-Antisemitismusbeauftragte Katharina von Schnurbein wechselt von Brüssel nach Berlin. Sie folgt dort Felix Klein nach. Ein Porträt

von Michael Thaidigsmann  12.10.2026

Korruption

Bestechungsring in der Vorstadt

Umschläge voller Bargeld, Luxusuhren und teure Autos: Der Bürgermeister von Kfar Saba und seine Frau sollen Geschäftsleuten gegen Zahlungen lukrative Aufträge verschafft haben. 17 Verdächtige wurden festgenommen

von Sabine Brandes  12.10.2026

Gesellschaft

Herzog: Gewalt übersteigt Kapazitäten der Polizei

Israels Präsident nennt die Kriminalität in arabischen Gemeinden eine Katastrophe. Die Aufklärungsquote bei Tötungsdelikten liegt bei nur zwölf Prozent

von Sabine Brandes  12.10.2026

Avi Gil (in Uniform), links von Benjamin Netanjahu

Explosives Interview

»Die Geiseln hätten früher zurückkehren können«

Der ehemalige Militärsekretär des Premiers, Avi Gil, erhebt schwere Vorwürfe: Warnungen vor dem 7. Oktober seien ignoriert, Abkommen aus politischen Gründen verhindert und Protokolle manipuliert worden. Netanjahu weist die Anschuldigungen zurück

von Sabine Brandes  11.10.2026

Nahost

IDF: Terrorinfrastruktur in Gaza zerstört

Israelische Armee und Sicherheitsbehörden haben nach eigenen Angaben im Gazastreifen Waffenlager, eine Raketenabschussrampe und eine Kommandozentrale zerstört. Verteidigungsminister Katz droht dem neuen Hamas-Chef

 11.10.2026