Israel

Hisbollah attackiert Haifa mit 105 Raketen

Schon am Montag war es zu Raketenangriffen der Hisbollah auf Haifa gekommen. Foto: copyright (c) Flash90 2024

Am frühen Nachmittag wurden 100 Raketen vom Libanon aus auf Haifa abgeschossen. Die israelischen Streitkräfte (IDF) gaben bekannt, es handle sich um den schwersten Angriff auf die Hafenstadt seit Beginn des Krieges vor einem Jahr.

Verletzt wurde nach bisherigen Erkenntnissen niemand. Es kam jedoch zu Schäden an Gebäuden, wie Videoaufnahmen im Internet belegten. Betroffen war auch der Vorort Kiryat Yam.

Unklar ist, wie viele Terror-Raketen durch die israelischen Abwehrsysteme im Anflug vernichtet werden konnten.

Lesen Sie auch

Intakte Kapazitäten

Israelische Medien berichteten, zunächst seien 85 Raketen der Terrororganisation Hisbollah auf Haifa abgefeuert worden. Sirenen alarmierten die Bevölkerung. Später folgten weitere 20 Geschosse.

Der Vize-Chef der Terroristen, Naim Qassem, sagte im libanesischen Fernsehen, die Kapazitäten der Hisbollah seien trotz der Schläge, die der Terrorgruppe durch Israel zugefügt worden seien, intakt. Israel hatte zuvor mehrere Anführer der Hisbollah bei Angriffen getötet, darunter auch Hassan Nasrallah, den obersten Chef.

Die IDF sind unterdessen dabei, mehr Stellungen der Terroristen im Süden des Libanons bei begrenzten Bodeneinsätzen einzunehmen und zu zerstören. ja

Boykott?

Weitere Firma verweigert Jerusalemer Seilbahn-Projekt

Die israelische Regierung will per Seilbahn einen direkten Zugang zur hochsymbolischen Klagemauer in Jerusalem schaffen. Aber immer mehr ausländische Partner ziehen sich zurück

von Andrea Krogmann  20.10.2026

Wahlkampf

Netanjahu stellt sich hinter religiöse Wehrdienstverweigerer

Um an der Macht zu bleiben, braucht Israels Ministerpräsident die Unterstützung der ultraorthodoxen Juden. Wenige Tage vor der Wahl übt er den Schulterschluss mit Religiösen, die sich der Wehrpflicht entziehen

von Andrea Krogmann  20.10.2026

Vanessa Emde (Die Linke)

Berlin

Linken-Fraktion vorerst ohne Einigung im Streit um Emde

Eine Abgeordnete, die in ihrer Israel-Kritik immer wieder nachlegt, und eine Fraktionsspitze, die ein Problem mit ihr hat: Im Berliner Koalitionspoker bleibt der Streit um Vanessa Emde ungelöst

 20.10.2026

Hamas

Emiratische Blase in Gaza

Israel erlaubt den VAE Infrastrukturarbeiten nahe Rafah. Den Wiederaufbau der Enklave knüpft Israels Premier Netanjahu an die Entwaffnung der Terrororganisation

von Sabine Brandes  20.10.2026

Tel Aviv

Wehrdienst oder Gefängnis: Armee stellt Chabad-Studenten vor die Wahl

Am Ben-Gurion-Flughafen wurden Dutzende Männer aus der Chabad-Lubawitsch-Bewegung festgenommen, als sie aus New York zurückkehrten

 20.10.2026

Tel Aviv

Gloria Gaynor tritt in Israel auf

Nur wenige ausländische Musiker kommen derzeit nach Israel. Die »Queen of Disco« ist eine von ihnen. Was für ein Verhältnis hat sie zum jüdischen Staat?

 20.10.2026

Israel

»So wollte ich nicht sterben«

Der indische Kapitän des »Fly Dubai«-Fluges schildert erstmals ausführlich, was genau sich an Bord abspielte

 20.10.2026

Knessetwahl

Gantz zieht die Reißleine

Nach dem Absturz seiner Partei verzichtet der Ex-Generalstabschef auf eine Kandidatur – und wirbt erneut für eine große Einheitsregierung.

von Sabine Brandes  20.10.2026

Tel Aviv

Israels Armee verhängt Urlaubsstopp vor der Wahl

Die Hintergründe

 20.10.2026