Tel Aviv

Wegen Eskalation mit Iran: Ishay Ribo streicht US-Tour

Ishay Ribo in Jerusalem Foto: Copyright (c) Flash 90 2025

Der israelische Singer-Songwriter Ishay Ribo hat seine geplante Konzerttournee in den Vereinigten Staaten kurzfristig gestoppt. Nach Angaben aus seinem Umfeld traf er die Entscheidung noch am zwischen Tel Aviv und Lod gelegenen Ben-Gurion-Flughafen, wo er gemeinsam mit seiner Band bereits zur Abreise bereitstand. Ausschlaggebend waren demnach die wachsenden Spannungen mit dem Iran und die Befürchtung, im Falle einer Eskalation länger im Ausland festzusitzen. Israelische Medien berichteten.

Ribo begründete den Schritt mit der angespannten Sicherheitslage. Die Musiker entschieden sich demnach, die Reise abzubrechen und nach Hause zurückzukehren, um in der aktuellen Situation im Land zu bleiben.

Lesen Sie auch

In einer Nachricht an seine Fans in den USA schrieb der Sänger: »Angesichts der Lage und der hohen Alarmstufe in Israel haben wir beschlossen, unsere bevorstehende US-Tour zu verschieben.« In solchen sensiblen Momenten sei es für ihn und seine Band wichtig, in Israel zu bleiben und bei ihren Familien zu sein.

»Wir danken euch sehr für euer Verständnis und eure Unterstützung. Wir versprechen, die Tour neu anzusetzen, sobald dies möglich und sicher ist«, erklärte Ribo weiter und schloss mit den Worten »Am Yisrael Chai«.

Ein neuer Terminplan für die verschobenen Konzerte wurde zunächst nicht genannt. im

Essay

Politische und moralische Bankrotterklärung

Die Literaturkritikerin Maha El Hissy hat kein Problem damit, die populärste antisemitische Ritualmordlegende unserer Gegenwart zu verbreiten. Trotzdem wurde sie in die Jury des renommierten Deutschen Buchpreises berufen

von Daniel Neumann  15.08.2026

Österreich

Vermisste Israelinnen in Wien: Polizei stellt Suche ein

Europol hat die Ermittlungen im Fall der in Wien vermissten Israelinnen übernommen. Auch der Mossad soll vor Ort sein. Es wird davon ausgegangen, dass Mutter und Tochter nicht mehr in der Stadt sind

 14.08.2026

Religiosität

Mehr Israelis für jüdische Präsenz im öffentlichen Raum

Wie halten es die Israelis mit der Religion und genauer: mit dem öffentlich gelebten Judentum? Dieser Frage ging ein Rabbinernetzwerk nach

von Andrea Krogmann  14.08.2026

Washington/Tel Aviv/Gaza

US-Ermittler untersuchen Spendenkampagnen mit möglichen Verbindungen zu Terrorgruppen

Hunderttausende Euro sollen an die Hamas und den Palästinensischen Islamischen Dschihad weitergegeben worden sein

 14.08.2026

Nahost

Benjamin Netanjahu auf Gegenkurs zu Donald Trump

Israels Premier weist den Gaza-Plan des US-Präsidenten zurück

von Sophie Albers Ben Chamo  14.08.2026

Israel

Die Stimme, der man traut: Oren Nahari ist tot

Mit nur 70 Jahren ist der beliebte Journalist Oren Nahari gestorben. Wenige Tage nach seiner letzten Radiosendung

 13.08.2026

Wien

Vermisste Israelinnen: Gerüchte sorgen für Aktiensturz

Im Fall der vermissten Mutter und Tochter in Österreich haben Gerüchte in den sozialen Medien zu einem Kurssturz bei der israelischen Bank geführt, bei der eine der Frauen arbeitet

 13.08.2026

Nahost

Ex-Botschafter Seibert fordert »klare europäische Position« zu Israel

Bis vor kurzem war er das Gesicht deutscher Diplomatie in Israel: Steffen Seibert. In einem Interview äußert er sich zu Grenzen der Staatsräson, Siedlungen, dem Terror der Hamas und gegen Boykotte

 13.08.2026

Militär

Gefährlicher Schwarm

Experte Danny Orbach über neue Technologie in der Kriegsführung, Herausforderungen beim Zivilschutz und den Drohnenfund in Leipzig

von Sabine Brandes  13.08.2026