Jerusalem

Herzog empfängt Milei

Präsident Javier Milei in der Jerusalemer Altstadt (Archivfoto) Foto: copyright (c) Flash90 2024

Der israelische Präsident Isaac Herzog hat seinen argentinischen Amtskollegen Javier Milei zu einem Staatsbesuch in Jerusalem empfangen. Bei einer Zeremonie mit Ehrenwache und Nationalhymnen würdigte Herzog die engen Beziehungen zwischen beiden Ländern. Milei bezeichnete Israel in seiner Rede als »Leuchtturm der Freiheit« im Kampf gegen den Terror.

Herzog sagte nach Angaben seines Büros: »Angesichts der iranischen Bedrohung – einer Bedrohung für die gesamte Menschheit – müssen wir vereint und entschlossen auftreten. Israel kann einen Iran mit Nuklearwaffen nicht tolerieren.« Auch Israels Verbündete und die Welt dürften es nicht tolerieren. Er lobte zudem Mileis Einsatz gegen Antisemitismus und Terrorismus.

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Milei betonte, Argentinien werde weiterhin fest an der Seite Israels stehen. »Israel ist derzeit ein Leuchtturm, der den Weg der Freiheit weist«, sagte er. Der Staatsgast aus Buenos Aires erinnerte an die Terroranschläge auf die israelische Botschaft und ein jüdisches Gemeindezentrum in Argentinien vor mehr als drei Jahrzehnten sowie an die 27 Argentinier, die beim Überfall der Hamas sowie anderer Terrorgruppen am 7. Oktober 2023 ermordet wurden.

Präsident Milei forderte die bedingungslose Freilassung der weiterhin im Gazastreifen festgehaltenen Geiseln, darunter auch vier mit argentinischer Staatsbürgerschaft.

Herzog dankte Milei für dessen Solidarität. »Sie sind ein wahrer Freund Israels«, sagte er. Beide Präsidenten kündigten an, die bilaterale Zusammenarbeit weiter auszubauen. Milei gilt als enger Verbündeter Israels. Er war am Montagabend eingetroffen, sein Besuch dauert bis Donnerstag. Heute soll er eine Ansprache im Parlament in Jerusalem halten. dpa/ja

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