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Flüge, Preis, Kritik

Ein EL-AL-Start am Ben-Gurion-Flughafen Foto: Flash 90

Flüge
Wegen des Krieges haben ausländische Fluglinen ihre Verbindungen von und nach Israel eingestellt. Diese Lücken im Flugplan nutzen nationale Airlines wie EL AL und Arkia nun wieder für kräftige Preissteigerungen: Innerhalb weniger Tage wurden die Tickets rund 15 Prozent teurer. Bereits während des Zwölf-Tage-Kriegs 2025 wurden Israels Fluggesellschaften für überhöhte Preise kritisiert. Im Februar war EL AL deshalb zu einer hohen Geldstrafe verurteilt worden. Seit Montag gilt: Pro Stunde darf nur noch ein Flug mit maximal 50 Passagieren vom Ben-Gurion-Flughafen starten und einer landen. Bei ankommenden Maschinen gibt es kein Passagierlimit. Arkia kündigte an, die Anzahl der Flüge von Flughäfen im ägyptischen Taba und im jordanischen Akaba auszuweiten. Dabei kommen ausländische Flugzeuge zum Einsatz.

Preis
US-Präsident Donald Trump erwägt, im April nach Israel zu reisen, um den Israel-Preis entgegenzunehmen. Die Verleihung ist am israelischen Unabhängigkeitstag, dem 22. April, geplant. Die Entscheidung, Trump auszuzeichnen, hatte Bildungsminister Yoav Kisch im Dezember bekannt gegeben. In der Begründung hieß es, der Preis würdige unter anderem Trumps »Kampf gegen Antisemitismus, seinen Beitrag zur Rückkehr der Geiseln, die Anerkennung Jerusalems als Hauptstadt Israels sowie seine konsequente Unterstützung des Rechts Israels auf Selbstverteidigung«.

Botschafter
Außenminister Gideon Sa’ar hat den scheidenden deutschen Botschafter in Israel scharf kritisiert. Steffen Seibert hatte in den sozialen Medien geschrieben: »Ein Tag der Empörung und Trauer: ein Landwirt im Norden von der Hisbollah getötet, Hunderte durch iranische Raketen im Süden und Zentrum verletzt. Und in einer parallelen Realität: die gewaltsamen Ausschreitungen von Siedlern in palästinensischen Dörfern nach dem tragischen und zu untersuchenden Tod eines der Ihren.« Sa’ar sah darin eine Gleichstellung: »Botschafter Seibert fällt es sehr schwer, Angriffe gegen Israelis zu verurteilen, ohne die Palästinenser zu erwähnen. Seine Besessenheit von Juden, die in Judäa und Samaria leben, hindert ihn sogar daran, den durch einen Palästinenser verursachten Tod eines Juden zu verurteilen.«

Tod
Die israelische Armee (IDF) hat die Familie von Ofer Moskovitz, der in der Grenzgemeinde Misgav Am getötet wurde, darüber informiert, dass er durch eigenen Artilleriebeschuss ums Leben kam und nicht durch eine Salve der Hisbollah. Die Terrormiliz im Libanon hatte behauptet, einen Raketenangriff auf das Gebiet gestartet zu haben. Laut dem öffentlich-rechtlichen Sender Kan hat eine Untersuchung des Militärs bestätigt, dass der 60-jährige Avocado-Bauer und Kibbuz-Sprecher durch ein fehlgeleitetes Geschoss getroffen wurde, das eigentlich auf libanesischem Territorium einschlagen sollte.

Uran
Nach knapp drei Wochen Krieg kann der Iran nach Angaben von Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu kein Uran mehr anreichern und auch keine ballistischen Raketen mehr herstellen. »Der Iran ist schwächer denn je«, erklärte der Premier. Die Angriffe auf die Mullahs würden weitergehen, »so lange dies notwendig ist«.

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