USA

Edan Alexander bedankt sich bei Donald Trump

Edan Alexander zu Besuch im Oval Office bei Donald Trump Foto: Screenshot

Am Donnerstag hat Edan Alexander, ein im Mai aus der Hamas-Geiselhaft in Gaza freigelassener ehemaliger IDF-Soldat, US-Präsident Donald Trump im Weißen Haus getroffen. Er sei gekommen, um »der Person zu danken, die für meine Rettung verantwortlich ist«, zitieren israelische Medien die ehemalige Geisel.

Der amerikanisch-israelische Staatsbürger traf zum ersten Mal seit seiner Rückkehr in die Vereinigten Staaten mit Trump zusammen. Zuvor hatte es sein Gesundheitszustand nicht zugelassen. Unter anderem Trumps Nahost-Beauftragter Steve Witkoff, der Alexanders Freilassung vermittelt hatte, und die First Lady Melania Trump waren bei dem Treffen mit dabei. In einem vom Weißen Haus veröffentlichten Video ist Trump zu hören, der sagt: »Wir sind sehr stolz darauf, dass ich Sie gerettet habe«, und dass Alexanders Freilassung für die First Lady »sehr wichtig« gewesen sei. »Insgesamt hatte die Tatsache, dass Sie Amerikaner sind, einen großen Einfluss hier.«

Alexander betonte bei dem 30-minütigen Treffen, dass die noch in Gaza gefangengehaltenen Geiseln nach Hause geholt werden müssen, zitiert die »Times of Israel« den 21-Jährigen. Er habe den Präsidenten aufgefordert, alles in seiner Macht Stehende zu tun, um die Freilassung der verbleibenden Geiseln zu erreichen, und ihm seine Befürchtung mitgeteilt, dass die anhaltenden Kämpfe in Gaza die noch in Gefangenschaft befindlichen Menschen gefährden könnten. Das habe er selbst erlebt, als er aus einem einstürzenden Tunnel flüchten musste.

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»Alles in seiner Macht Stehende«

Nach dem Treffen sagte Alexander: »Ich war tief bewegt, im Weißen Haus zu sein – an dem Ort, wo meine Eltern während ihres Kampfes um meine Freilassung so oft gewesen sind.« Und diesmal sei er zusammen mit ihnen gekommen. »Ich habe dem mächtigsten Mann der Welt erzählt, was ich durchgemacht habe, was meine Freunde dort durchmachen, und ihn gebeten, weiterhin alles in seiner Macht Stehende zu tun.« Er habe ihm auch gesagt, dass er zuversichtlich sei, dass Trump derjenige sei, der dies erreichen könne, so der Bericht.

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Alexander wurde von seinem Vater Adi, seiner Mutter Yael, seiner Schwester Mika und seinem Bruder Roy zum Treffen im Weißen Haus begleitet. Er war nach seiner Freilassung und medizinischen Behandlung in Israel im Juni nach Tenafly in New Jersey zurückgekehrt.
Alexander war als Lone Soldier nach Israel gekommen und hatte als Soldat in der Golani-Infanteriebrigade gedient, als er am 7. Oktober 2023 von der Militärbasis Kissufim verschleppt wurde. Tausende Hamas-Terroristen hatten Gemeinden im Süden Israels gestürmt, 1200 Menschen ermordet, Tausende verletzt und 251 Geiseln genommen.

Zum Zeitpunkt seiner Freilassung war Alexander der letzte lebende US-Bürger in Hamas-Gefangenschaft. sal

"Two serious people sit on outdoor metal stairs in casual, tactical clothing, appearing tired or contemplative, with sunlight casting shadows behind them against a plain wall in a rugged environment."

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