Jerusalem

Aussage Netanjahus in Korruptionsprozess verschoben

Ministerpräsident Benjamin Netanjahu Foto: copyright (c) Flash90 2024

Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu darf in seinem Korruptionsprozess gut eine Woche später als geplant aussagen. Der neue Termin wurde nach einer Entscheidung des Jerusalemer Bezirksgerichts für den 10. Dezember festgelegt.

Das Gericht hatte Anfang November eine Bitte Netanjahus um zehn Wochen Aufschub noch zurückgewiesen und auf dem ursprünglichen Termin am 2. Dezember beharrt. Netanjahus Anwälte baten daraufhin erneut um einen Aufschub um 15 Tage. Auf diese Bitte gingen die Richter jetzt teilweise ein.

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Die Anwälte hatten Medienberichten zufolge argumentiert, wegen des Kriegs im Gazastreifen und im Libanon hätte Netanjahu nicht ausreichend Zeit, sich auf seine Aussage vorzubereiten.

Der Prozess läuft bereits seit mehr als vier Jahren. Netanjahu wird unter anderem vorgeworfen, als Kommunikationsminister dem Telekom-Riesen Bezeq Vergünstigungen gewährt zu haben. Außerdem soll er von befreundeten Milliardären Luxusgeschenke angenommen haben. dpa

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