Der Rabbiner, Publizist und Hochschullehrer Andreas Nachama bekommt den diesjährigen Moses-Mendelssohn-Preis des Landes Berlin. Der 74-Jährige sei eine Persönlichkeit, »die sich seit vielen Jahren der Verständigung und der Versöhnung der Menschen miteinander und dem jüdischen Leben in Deutschland geradezu beispielhaft verdient macht«, sagte Alexander Straßmeir, Staatssekretär des Berliner Kultursenats, am Montag.
Die Preisverleihung ist für den 3. September in der Mendelssohn-Remise geplant. Der Moses-Mendelssohn-Preis für Toleranz gegenüber Andersdenkenden und zwischen den Völkern und Religionen wurde 1979 zum 250. Geburtstag des jüdischen Aufklärers Moses Mendelssohn auf Initiative der Mendelssohn-Gesellschaft durch den Berliner Senat begründet. Er wird alle zwei Jahre verliehen und ist mit 10.000 Euro dotiert.