Frankfurt am Main

Jüdische Gemeinde zeichnet Jugendengagement mit Beni-Bloch-Preis aus

Benjamin Graumann Jüdische Gemeinde Frankfurt
Benjamin Graumann, Vorstandsvorsitzender der Jüdischen Gemeinde Frankfurt am Main Foto: picture alliance / Presse- und Wirtschaftsdienst

Die Jüdische Gemeinde Frankfurt vergibt zum dritten Mal den Beni-Bloch-Preis für Jugendengagement. Mit der Auszeichnung werden junge Menschen geehrt, die sich mit eigenen Projekten für gesellschaftliches Miteinander, Erinnerungskultur und jüdisches Leben einsetzen.

Die feierliche Zeremonie findet heute Abend im Festsaal des Ignatz-Bubis-Gemeindezentrums statt. Zahlreiche Gäste aus Politik, Religionsgemeinschaften und der Stadtgesellschaft sind eingeladen, an der Veranstaltung teilzunehmen und die Preisträger zu würdigen.

Zu Beginn spricht Benjamin Graumann, der Vorstandsvorsitzende der Gemeinde. »Dieser Preis ist nicht bloß eine weitere Auszeichnung, sondern bedeutet uns, der Jüdischen Gemeinde Frankfurt so viel mehr«, erklärte er im Vorfeld der Vergabe.

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»Wir ehren mit diesem Preis unser langjähriges Vorstandsmitglied der Jüdischen Gemeinde und den ehemaligen Direktor der Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland (ZWST) Benjamin Bloch sel.A. und erinnern damit an seinen immensen Einsatz für die jüdische Gemeinschaft und für eine bessere Welt.«

Zugleich werden Graumann zufolge Jugendliche prämiert, »die durch ihre Projekte die Werte von Beni Bloch aufrechterhalten und sich für das Gedenken und für jüdisches Leben sowie ein friedliches Miteinander in unserer Gesellschaft einsetzen.«

Auch Bürgermeisterin Nargess Eskandari-Grünberg wird nach angaben der Gemeinde ein Grußwort an die Gäste richten. Anschließend präsentieren die Preisträger ihre Projekte, bevor die eigentliche Preisverleihung stattfindet. Die diesjährigen Preisträger werden gleichrangig ausgezeichnet und erhalten jeweils ein Preisgeld in Höhe von 500 Euro zur weiteren Unterstützung ihrer Projekte. im

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