Dresden

Zeichen gegen Antisemitismus

Synagoge in Dresden Foto: dpa

Zum zweiten Mal hat anlässlich des jüdischen Holocaustgedenktages Jom Haschoa am Sonntag ein »Marsch des Lebens« in Dresden stattgefunden.

Er führte vom ehemaligen Leipziger Bahnhof entlang markanter Orte jüdischen Lebens in Vergangenheit und Gegenwart zum Neumarkt, wie die Veranstalter mitteilten. Die Versöhnungs- und Gedenkmärsche werden dieses Jahr in weltweit 80 Städten ausgerichtet. Sie sollen ein Zeichen gegen Antisemitismus und für die Freundschaft mit Israel setzen.

ehrengäste Mit dem Auftakt am ehemaligen Leipziger Bahnhof sollte konkret daran erinnert werden, dass von dort 1942 und 1943 mehr als 500 Dresdner Juden mit Zügen in Ghettos und Vernichtungslager deportiert wurden. Unter den Ehrengästen beim »Marsch des Lebens« in Dresden waren auch Vertreter der israelischen Knesset. Außerdem nahmen Vertreter von Stadtverwaltung und Stadtrat Dresden, der evangelischen Kirche und der Jüdischen Gemeinde Dresden teil. epd

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