Dresden

Zeichen gegen Antisemitismus

Synagoge in Dresden Foto: dpa

Zum zweiten Mal hat anlässlich des jüdischen Holocaustgedenktages Jom Haschoa am Sonntag ein »Marsch des Lebens« in Dresden stattgefunden.

Er führte vom ehemaligen Leipziger Bahnhof entlang markanter Orte jüdischen Lebens in Vergangenheit und Gegenwart zum Neumarkt, wie die Veranstalter mitteilten. Die Versöhnungs- und Gedenkmärsche werden dieses Jahr in weltweit 80 Städten ausgerichtet. Sie sollen ein Zeichen gegen Antisemitismus und für die Freundschaft mit Israel setzen.

ehrengäste Mit dem Auftakt am ehemaligen Leipziger Bahnhof sollte konkret daran erinnert werden, dass von dort 1942 und 1943 mehr als 500 Dresdner Juden mit Zügen in Ghettos und Vernichtungslager deportiert wurden. Unter den Ehrengästen beim »Marsch des Lebens« in Dresden waren auch Vertreter der israelischen Knesset. Außerdem nahmen Vertreter von Stadtverwaltung und Stadtrat Dresden, der evangelischen Kirche und der Jüdischen Gemeinde Dresden teil. epd

Meinung

»Boykottlisten« gegen »Zionisten«? Die 30er-Jahre lassen grüßen

Streit um eine Palästina-Halskette: Was wirklich im Berliner Café »The Barn« passierte, was das Café »Acid« damit zu tun hat und welche Rolle die Lokalpresse spielt

von Ayala Goldmann  08.05.2026

Andenken

Vier Schulen und mehrere Plätze nach Margot Friedländer benannt

Vor einem Jahr - am 9. Mai - starb die Holocaust-Überlebende Margot Friedländer mit 103 Jahren. Für viele war sie ein Vorbild. Inzwischen tragen immer mehr Schulen, Straßen und Plätze ihren Namen. Eine Übersicht

von Karin Wollschläger  08.05.2026

Meinung

LMU München: Ein Abschiedsbrief an meine geliebte Alma Mater

Ein Liebesbrief aus Enttäuschung an eine Universität, die sich selbst zu verlieren droht

von Guy Katz  08.05.2026

Redaktion

Die Menschen hinter der Jüdischen Allgemeinen

Wer textet und redigiert, gestaltet, illustriert und organisiert heute die Jüdische Allgemeine? 18 Menschen, neun Ressorts – wir stellen uns vor

 07.05.2026

Andenken

Berlin hat jetzt einen Margot-Friedländer-Platz

Bei der Einweihungszeremonie sagt Cornelia Seibeld (CDU), die Präsidentin des Abgeordnetenhauses, die »Herzkammer der Demokratie« habe nun eine neue Adresse

 07.05.2026

Deutschland

»Die Jüdische Allgemeine gehört einfach dazu«

Seit drei Generationen ist die Jüdische Allgemeine ein Kompass für die jüdische Welt. Prominente Leserinnen und Leser erzählen, warum ihnen die Zeitung wichtig ist

 07.05.2026

Jubiläum

Starke Stimme

Vor 80 Jahren erschien die erste Ausgabe der Jüdischen Allgemeinen. Mehr denn je braucht es eine präsente und selbstbewusste jüdische Zeitung in Deutschland

von Philipp Peyman Engel  07.05.2026

Programm

Urbane Ästhetik, cineastische Architektur und späte Aufklärung: Termine und TV-Tipps

Termine und Tipps für den Zeitraum vom 7. Mai bis zum 14. Mai

 06.05.2026

Kino

Am Puls der Zeit

Gegen Polarisierung und Boykott: Das Jüdische Filmfestival Berlin Brandenburg will den Blick weiten

von Ayala Goldmann  06.05.2026