Erinnern

Veranstaltungen zum 27. Januar

Foto: Marco Limberg

Augsburg
Di 29. Januar, 18 Uhr | Rathaus Augsburg, Oberer Fletz
Niemanden vergessen! Berichte aus der Augsburger Erinnerungs-Werkstatt zum »Gedenken an die Opfer des NS-Staats«

Bad Hersfeld
So 27. Januar, 18 Uhr | Buchcafé Verein für Kultur und Kommunikation e.V., Am Brink 11
Bad Hersfelder Bürgerinnen und Bürger lesen »Die Ermittlung« von Peter Weiss.

Berlin
So 27. Januar, 10 bis 16 Uhr | Deutsches Historisches Museum, Unter den Linden 2
Führungen, Dauerausstellungen und Filme zum 27. Januar. Der Eintritt zu den Veranstaltungen ist frei. »Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus«

Dresden
So 27. Januar, 18 Uhr | Gedenkstätte Münchner Platz, Münchner Platz 3
»Offizielle Gedenkfeier der Landeshauptstadt Dresden« aus Anlass des Gedenktags für die Opfer des Nationalsozialismus. Mit Ansprachen, Chorgesang und einer Kranzniederlegung

Düsseldorf
So 27. Januar, 16 Uhr | Marc-Chagall-Straße, Ecke Toulouser Allee (unterhalb der Jülicher Brücke)
»Gedenken am Mahnmal«: Oberbürgermeister Thomas Geisel erinnert gemeinsam mit der Jüdischen Gemeinde Düsseldorf und dem Erinnerungsort Alter Schlachthof an die Opfer des Holocaust.

Eberswalde
So 27. Januar, 11 Uhr | Karl-Marx-Platz
Kranzniederlegung und »Stilles Gedenken«

Frankfurt/Main
So 27. Januar, 12 Uhr | Harmonie & Cinema: Arthouse Kinos, Dreieichstraße 54 und Roßmarkt 7
»Schindlers Liste«: Einmalige Sondervorstellung im Rahmen des Holocaust- Gedenktags in der Filmreihe »Cinéma Nostalgica – Unvergessene Filmjuwelen noch einmal auf der großen Leinwand erleben«. Mit dem Ehrengast Michel Friedman

Güstrow
So 27. Januar, 19.30 Uhr | Uwe-Johnson-Bibliothek, Am Wall 2
»Das Kind auf der Liste«: Lesung mit der Historikerin und Journalistin Annette Leo

Ravensbrück
So 27. Januar, 11 bis 12.30 Uhr | Mahn- und Gedenkstätte, Veranstaltungssaal im Garagentrakt
»Berichte und Selbstzeugnisse« von zahlreichen erwachsenen Häftlingen, Selbstzeugnisse von Müttern und den überlebenden Kindern. Anschließend gemeinsames Gedenken am Schwedtsee

Wiesbaden
Di 29. Januar, 10.00 Uhr | Caligari FilmBühne, Marktplatz 9
»Fannys Reise«: Schulkino. Eintritt: 3,50 €

Forschung

Historiker Gerber: Erinnerung an Holocaust verschwindet

Der Leipziger Historiker Jan Gerber wendet sich gegen ein kontinuierliches Verschwinden der gesellschaftlichen Auseinandersetzung mit der Schoa. Der Tod der letzten Zeitzeugen ist für ihn dabei nicht entscheidend

von Volker Hasenauer  29.06.2026

Aufruf

Jüdische Hochschullehrer fordern besseren Schutz gegen Antisemitismus

Hochschulen können ihre jüdischen Studierenden und Lehrenden nicht ausreichend gegen Antisemitismus schützen. Das NJH will das ändern und fordert unter anderem die Möglichkeit zur Exmatrikulation von Störern

 29.06.2026

Festival

Trotz Rekordhitze: Tausende Gäste bei Jüdischer Woche in Leipzig

Trotz der sommerlichen Hitze und damit verbundener Programmänderungen seien die Veranstaltungen im gesamten Stadtgebiet auf großen Zuspruch gestoßen

 29.06.2026

Kommentar

»Eigentlich habe ich noch nie mit einem Juden gesprochen«

Als Antisemitismusbeauftragter jüdisch zu sein ist kein Manko. Im Gegenteil: Es braucht an deutschen Universitäten mehr jüdische Beauftragte

von Guy Katz  28.06.2026

Erinnerung

Kunst mit Haltung

Das musikalisch-szenische Projekt »Und dennoch morgen« der Europäischen Janusz Korczak Akademie feierte im Gasteig Premiere

von Ellen Presser  28.06.2026

Israeltag

Wenn Freunde feiern

Rund 2000 Münchnerinnen und Münchner kamen auf dem Odeonsplatz zusammen, um ihre Solidarität mit dem jüdischen Staat zu demonstrieren

von Ellen Presser  27.06.2026

Porträt der Woche

Einfach sie selbst

Hannah Kruse ist Lehrerin, engagiert sich politisch und lebt seit ihrer Transition als Frau

von Alicia Rust  27.06.2026

Glosse

Danke, Felix!

Acht Jahre lang hat Felix Klein die wohl anstrengendste Religionsgemeinschaft dieser Welt ertragen. Nun scheidet er aus dem Amt. Eine etwas andere Würdigung

von Leeor Engländer  27.06.2026

Pädagogik

Neues Onlinespiel soll gegen Antisemitismus im Netz helfen

In sozialen Medien wird Judenhass verbreitet und auch der Holocaust falsch dargestellt. Damit junge Menschen solche Inhalte besser erkennen, können Lehrkräfte ein neues Onlinespiel nutzen

von Alexander Riedel  26.06.2026