Die Jüdische Woche in Leipzig hat rund 10.000 Besucherinnen und Besucher angezogen. In Konzerten, Ausstellungen, Lesungen, Gesprächen, Theatervorstellungen und Führungen sei eine Vielfalt jüdischen Lebens präsentiert worden, teilte die Stadtverwaltung am Montag in Leipzig mit. Insgesamt bot das Programm fast 140 Veranstaltungen.
Die 17. Jüdische Woche Leipzig war am Sonntag zu Ende gegangen. Trotz der sommerlichen Hitze und damit verbundener Programmänderungen seien die Veranstaltungen im gesamten Stadtgebiet auf großen Zuspruch gestoßen, hieß es.
Schwerpunkt Erinnerungskultur
Mehr als 70 Leipziger Institutionen und Vereine beteiligten sich am Programm vom 21. bis 28. Juni. Ein besonderer Schwerpunkt lag auf der Erinnerungskultur. Die Jüdische Woche findet in Leipzig in der Regel alle zwei Jahre statt. Für das »Jahr der jüdischen Kultur in Sachsen 2026« wurde dieser Turnus verlassen und nach 2025 ein weiteres Festival veranstaltet. epd