Brandenburg

Richtfest für die neue Synagoge in Potsdam

Gelände für die Neue Synagoge in Potsdam Foto: Rolf Walter

Der Neubau der Synagoge in Potsdam kommt voran - neun Monate nach der Grundsteinlegung wird heute Richtfest gefeiert. Dazu werden unter anderem Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke, Kulturministerin Manja Schüle, Finanzministerin Katrin Lange (alle SPD) sowie Vertreter jüdischer Gemeinden erwartet.

Eingeladen sind nach Angaben der Landesregierung die Jüdische Gemeinde Potsdam, die Synagogengemeinde Potsdam und Adass Israel zu Potsdam. Schüle betont, die Errichtung der Synagoge sei ein Symbol dafür, dass jüdisches Leben in Potsdam wieder dort präsent und sichtbar sein werde, wo es hingehöre: im Herzen der Stadt. 

Nach jahrelangem Streit der jüdischen Gemeinden um die Gestaltung und die Trägerschaft der vom Land finanzierten Synagoge soll nach der Eröffnung die Zentralwohlfahrtsstelle (ZWST) der Juden in Deutschland zunächst für drei Jahre den Betrieb übernehmen. Der Neubau, der vom Land mit knapp 16 Millionen Euro finanziert wird, liegt im Zeitplan.

Die Synagoge soll im Januar 2024 öffnen, möglicherweise sogar schon zwei Monate früher. Das alte jüdische Gotteshaus war 1938 zerstört worden. Potsdam hat seit vergangenem Jahr zwar wieder eine Synagoge, sie ist aber auf dem Campus der Universität Potsdam untergebracht. dpa

Konzert

Neue Klangwelten

Fünf Chöre laden zu einem Abend mit hebräischer, jiddischer, israelischer und synagogaler Musik. Dirigenten und Sänger erzählen, was sie mit ihren Ensembles verbindet

von Christine Schmitt  15.02.2026

Porträt der Woche

Die Gründerin

Gabriela Fenyes war Journalistin und engagiert sich in der Hamburger Gemeinde

von Heike Linde-Lembke  15.02.2026

Frankfurt

Ein Abend – trotz allem

Im Philanthropin sprachen die Schoa-Überlebende Eva Szepesi und Ella Shani, eine Überlebende des 7. Oktober, über Zeitzeugen, Schüler und Erinnerungen

von Raquel Erdtmann  12.02.2026

Karneval

Ganz schön jeck

Die Düsseldorfer Gemeinde lud zum traditionellen Prinzenpaarempfang. Sie will damit ein Zeichen für den gesellschaftlichen Zusammenhalt setzen

von Jan Popp-Sewing  12.02.2026

Erfurt

Jüdische Kulturtage mit mehr Sichtbarkeit in Israel

Dank eines gewachsenen Netzwerks erwarten die Organisatoren von Thüringens größtem jüdischen Festival zahlreiche Künstler aus Israel

 12.02.2026

Kultur

Ensemble, Schmäh und Chalamet: Termine und TV-Tipps

Termine und Tipps für den Zeitraum vom 12. Februar bis zum 18. Februar

 11.02.2026

Erinnerung

Verantwortung lebt weiter

In Dachau fand kurz vor dem Internationalen Holocaust-Gedenktag erstmals ein »March of the Living« statt

von Esther Martel  09.02.2026

Lerntool

Timothée Chalamet, Batmizwa und eine Davidstern-Kette

»Sich be-kennen«: Der Zentralrat der Juden bietet einen interaktiven Onlinekurs über die Vielfalt des Judentums für Schulen und interessierte Gruppen an

von Helmut Kuhn  09.02.2026

Berlin-Neukölln

Kritik am Kandidaten

Ahmed Abed sorgte jüngst für einen Eklat, als er einen israelischen Gast als »Völkermörder« beschimpfte. Doch bei der Linkspartei steht der Politiker mit palästinensischen Wurzeln hoch im Kurs

von Imanuel Marcus  09.02.2026