Köln

Mehrere Heimbewohner, Pfleger und Erzieher positiv getestet

Zentrum der Kölner Synagogen-Gemeinde: die Synagoge in der Roonstraße Foto: Jörn Neumann

In Köln sind wegen mehrerer Corona-Fälle Betreuungseinrichtungen der Jüdischen Gemeinde vorübergehend geschlossen worden, darunter die Kindertagesstätte Franz Herschtritt und das Wohlfahrtszentrum in der Ottostraße sowie die KiTa in der Roonstraße.

KEINE BESUCHE Der Vorstand der Kölner Synagogen-Gemeinde teilte in einem Rundbrief an die Gemeindemitglieder mit, dass im Seniorenheim sowohl mehrere Bewohner als auch Mitarbeiter des Pflegedienstes positiv auf Covid-19 getestet worden seien. Besuche von Angehörigen seien aufgrund der aktuellen Situation derzeit nicht möglich.

Dagegen habe die Lauder-Morijah-Schule in der Ottostraße »aus eigener Entscheidung mit einer Notbetreuung« wieder geöffnet, so der Vorstand weiter. Die Schule verfüge über einen eigenen Eingang in das Gebäude und die Schüler kämen so nicht mit Bewohnern und Pflegern des Wohlfahrtszentrums in Kontakt.

IMPFUNGEN Auch eine gute Nachricht hatte der Vorstand zu vermelden: Noch im Laufe dieser Woche sollen Bewohner des Heims die erste Impfung gegen das Coronavirus erhalten. Ebenso sollen die Mitarbeiter der Einrichtung geimpft werden.

»Wir alle wissen, dass dies ein ganz wesentlicher Schritt ist, um die Pandemie zu überwinden. Wir müssen allerdings auch weiterhin noch Geduld haben, doch die Schwächsten und Gefährdetsten unserer Gemeinde sind mit der ersten Impfung auf bestem Wege. Planmäßig erfolgt die zweite Impfung in drei Wochen«, so der Gemeindebrief. ja

Berlin

»Ich bin stolz! Sehr stolz«

Dieter Nuhr ist mit dem Leo-Baeck-Preis des Zentralrats der Juden geehrt worden. Wir dokumentieren hier exklusiv seine Rede im Wortlaut

von Dieter Nuhr  12.06.2026 Aktualisiert

WM 2026

Tooooooooooooooooor!

Zwischen Training, Turnieren und Stadionbesuchen: Jüdinnen und Juden berichten, warum Fußball für sie mehr ist als das runde Leder

von Christine Schmitt  12.06.2026

Jewrovision

»Wir glauben an uns«

Die Jugendlichen von Neschama performten einen eindrucksvollen Act und räumten den begehrten Videopreis ab

von Luis Gruhler  11.06.2026

Berlin

Jüdischer Juristenverband als herausragende soziale Initiative ausgezeichnet

Die Organisation jüdischer Juristen ist eines von 25 Projekten, die vom Verein »startsocial« für ihr Engagement gewürdigt wurden. Gastgeber der Ehrenveranstaltung war Bundeskanzler Friedrich Merz

 11.06.2026

Kulturfest

Jüdische Woche in Leipzig

70 Leipziger Institutionen und Vereine gestalten ein Programm zu jüdischem Leben in Vergangenheit und Gegenwart. Erwartet werden internationale Gäste

 11.06.2026

Dresden

Elnet: Initiative soll Neugier auf jüdisches Leben wecken

Die Kampagne ist Teil des Themenjahres »Tacheles. Jahr der jüdischen Kultur in Sachsen 2026« und wird zunächst sechs Wochen sichtbar sein

 11.06.2026

Berlin

Dieter Nuhr erhält den Leo-Baeck-Preis

Der Kabarettist ist mit dem Leo-Baeck-Preis ausgezeichnet worden. Zentralratspräsident Josef Schuster würdigte den Kabarettisten für seinen entschiedenen Einsatz gegen Antisemitismus

von Detlef David Kauschke  10.06.2026

Leo-Baeck-Preis

»Seine Arbeit hat rettende Relevanz«

Ahmad Mansour lobte in seiner Laudatio auf Dieter Nuhr den Mut und die intellektuelle Unbestechlichkeit des Kabarettisten. Eine Dokumentation

von Ahmad Mansour  10.06.2026

Rede

»Sie beweisen Zivilcourage und folgen mit ihrem Mut dem Beispiel von Leo Baeck«

Zentralratspräsident Schuster hob bei der Vergabe des Leo-Baeck-Preises Dieter Nuhrs ebenso fairen wie kompetenten Blick auf den jüdischen Staat hervor

von Josef Schuster  10.06.2026