Berlin

Gedenkzeichen für erste Rabbinerin der Welt

Regina Jonas wurde 1902 in Berlin geboren. 1944 wurde sie im Vernichtungslager Auschwitz ermordet.

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Gedenkzeichen für erste Rabbinerin der Welt

Regina Jonas wurde 1942 in das KZ Theresienstadt verschleppt und 1944 in Auschwitz-Birkenau ermordet. Ende August wird ihrer mit einem Gedenkzeichen gedacht

 18.08.2026 14:40 Uhr

Die erste ordinierte Rabbinerin der Welt, Regina Jonas (1902-1944), wird in Berlin-Kreuzberg mit einem Gedenkzeichen geehrt.

Es soll am 28. August an der Kottbusser Straße/Ecke Regina-Jonas-Straße eingeweiht werden, wie das Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg am Dienstag mitteilte. Die Veranstaltung werde begleitet von Redebeiträgen der Rabbinerin Elisa Klapheck und der in der Nähe ansässigen Gemeinde der Synagoge Fraenkelufer.

Jonas wurde 1942 in das KZ Theresienstadt verschleppt. Im Oktober 1944 wurde sie in das Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau deportiert und dort ermordet. Sie war den Angaben zufolge predigend, lehrend und seelsorgerisch auch in Kreuzberg in der heutigen Synagoge Fraenkelufer tätig. Die Rabbinerin habe sich unter anderem für die Gleichstellung von Frauen eingesetzt.

Kein Platz für Antisemitismus

Bezirksbürgermeisterin Clara Herrmann (Grüne) erklärte, jüdisches Leben gehöre zum Stadtbezirk. »Antisemitismus darf niemals Platz haben, weder auf den Straßen noch in unseren Herzen.« Bereits im Dezember 2025 wurde die Kohlfurter Straße nach Regina Jonas umbenannt. epd

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