Tie-Break

»Für immer Volleyball«

Yair Friedman Foto: Gregor Zielke

Tie-Break

»Für immer Volleyball«

Vier Fragen an einen Sportler: Yair Friedman aus Hod Hascharon

von Katrin Richter  03.08.2015 18:02 Uhr

Herr Friedman, in welcher Sportart treten Sie an?
Ich spiele Volleyball. Seit 27 Jahren. Und mit 39 Jahren bin ich der älteste Volleyballspieler der israelischen Delegation.

Was haben Sie von den Spielen erwartet?
Ich bin nach Berlin gekommen, weil ich denke, dass es eine gute Möglichkeit ist, einmal auswärts zu spielen. Ich liebe es einfach, Volleyball zu spielen und würde dies überall tun – selbst am entlegensten Ort der Welt – für immer.

Wie fühlt es sich an, hier zu sein?
Wir wollten natürlich gewinnen, aber auch sonst einfach nur Spaß haben und eine gute Zeit verleben. Ich war schon sieben oder acht Mal in Berlin. Ich mag die Stadt sehr und denke, dass es eine Ehre ist an einem Ort zu spielen, der historisch so bedeutend ist.

Was machen Sie, wenn Sie nicht Volleyball spielen?
Ich habe gerade meine Doktorarbeit abgeschlossen und gebe auch Vorlesungen an der Universität.

Yair Friedman ist 39 Jahre alt und kommt aus Hod Hascharon.

Mit dem Sportler sprach Katrin Richter.

Lesen Sie auch:

Ivan Lewis aus Leeds:
www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/22917

Sophie Klooster aus Amsterdam:
www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/22955

Edoardo Sonnino aus Rom:
www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/22969

Dror Gross aus Kfar Saba:
www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/22973

Jacobo Palombo Saade aus Mexiko-City:
www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/22976

Richard Abrahams aus Leeds:
www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/22977

Julian Gaidamak aus Buenos Aires:
www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/22993

Frankfurt/ Main

Einst Provisorium, heute selbstbewusst

Zum 75. Jubiläum beleuchtet ein Almanach die Geschichte der jüdischen Gemeinde nach der Schoa, ihre inneren Konflikte und ihren Weg zu einem festen Platz in der Stadtgesellschaft

von Leon Stork  15.10.2026

Dresden

Tora-Projekt wird verlängert

Mitten in Dresden wird derzeit in aller Öffentlichkeit eine Tora-Rolle geschrieben. Das Projekt soll jüdisches Leben sichtbar machen. Die Schreiberin sitzt in einem gläsernen Pavillon

 14.10.2026

Gedenken

Vier Stolpersteine erinnern in Erfurt an Familie Rosenblüth

Ein Poesiealbum bewahrte die Erinnerung an eine jüdische Mitschülerin über Generationen. Am 9. November werden in Erfurt vier Stolpersteine für Sara Rosenblüth und ihre drei Töchter verlegt

 14.10.2026

Sachsen-Anhalt

Eine Woche voller Eklats

Nach der Wahl des Landtagspräsidiums bröckelt die »Brandmauer« in der CDU weiter. Das Gedenken in Halle bot einen Vorgeschmack auf ein Land unter AfD-Regierung

von André Anchuelo  14.10.2026

Meilenstein

Endlich Batmizwa

Unsere Autorin hatte vor Kurzem ihren großen Tag. Wie sie sich darauf vorbereitet hat, was ihr Dvar Tora war und wie das Motto ihrer Party lautete, das hat sie uns erzählt

von Madeleine Prinz  13.10.2026

München

Einstimmige Zwiesprache

Kunstexperte Konrad Bernheimer stellte seine Familiengeschichte zwischen Südamerika und Deutschland in Briefen an den Vater vor

von Vivian Rosen  13.10.2026

9. November

Bautzen erinnert an Novemberpogrome 1938

Der Bautzener Kornmarkt war Schauplatz der Novemberpogrome von 1938. Eine temporäre Installation soll am authentischen Ort an NS-Opfer erinnern

 13.10.2026

Berlin

Guy Katz mit Margot-Friedländer-Preis ausgezeichnet

Geehrt wurden neben dem Hochschullehrer, eine Europaschule und ein Projekt des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend

 13.10.2026

Frankfurt

Vielfalt an Stimmen

Erstmals wurde der Georg-Stefan-Troller-Preis vergeben - auch an zwei Journalisten der Jüdischen Allgemeinen

von Anja Baumgart-Pietsch  12.10.2026