Freiburg

Einvernehmliche Trennung

Rabbiner Avraham Radbil Foto: Stephan Pramme

Rabbiner Avraham Radbil und die Israelitische Gemeinde Freiburg gehen zukünftig getrennte Wege. Es handele sich um eine einvernehmliche Trennung, teilten Rabbiner Radbil und die Freiburger Gemeindevorsitzende Irina Katz der Jüdischen Allgemeinen mit.

»Wir trennen uns ohne Skandale und ohne Sensationen – alles andere sind Spekulationen in den Medien«, sagte Katz in Anspielung auf Medienberichte in der Freiburger Lokalpresse.

Der 29-jährige Rabbiner sagte: »Jede Gemeinde hat ihre Besonderheiten und Schwierigkeiten. Das war in Freiburg nicht anders.« Alles in allem indes hätten die positiven Aspekte jedoch überwogen. Er freue sich nun auf seine neue Aufgabe als Rabbiner der Jüdischen Gemeinde Osnabrück. Die Freiburger Gemeinde wird bis auf Weiteres von Landesrabbiner der Israelitischen Religionsgemeinschaft Baden, Moshe Flomenmann, betreut. ja

Deutschland

»Existenzgefahr für Berlins Juden«

Die Linke macht immer wieder mit Judenhass und Forderungen nach der Auslöschung Israels von sich reden. Der Wahlsieg der Partei veranlasst nun den israelischen Botschafter zu einer ungewöhnlich deutlichen Stellungnahme

 23.09.2026

Hellerau

Tscheburaschka und WBS70

Die Ausstellung »Jüdische Ossis IV – Räume der Freiheit und des Rückzugs« stellt Fragen nach privater und öffentlicher Identität

von Katrin Richter  22.09.2026

Hillel

»Man fühlt sich bei uns willkommen«

Die neue Geschäftsführerin Liora Jaffe über das Zuhören, Visionen und Aha-Momente

von Christine Schmitt  22.09.2026

Wuppertal

Brandanschlag auf Synagoge: Frauen weggeschickt

Mitten am Tag soll ein 37-jähriger Afghane einen Brandsatz an der Bergischen Synagoge gezündet und sich danach antisemitisch geäußert haben. Vorher soll er zwei Passantinnen weggeschickt haben

 22.09.2026

Meinung

Berlin bekommt, was es verdient!

Ein Kommentar von Chefredakteur Philipp Peyman Engel zum Erdrutschsieg der Linkspartei in der Hauptstadt

von Philipp Peyman Engel  20.09.2026

Feiertage

Chatima towa, oder was?

Was von Rosch Haschana über Jom Kippur bis Sukkot die korrekte Grußformel ist

von Rabbiner Yaacov Zinvirt  20.09.2026 Aktualisiert

Porträt der Woche

Damit die Namen bleiben

Jorge Steffen ist Germanist und engagiert sich für den Erhalt von Grabsteinen

von Gerhard Haase-Hindenberg  20.09.2026

Sachsen-Anhalt

Halle: Gemeindevorsitzender hat keine Angst vor AfD-Regierung

Max Privorozki kritisiert in einem aktuellen Interview das Geschichtsbild der AfD in Sachsen-Anhalt. Er wolle jedoch abwarten, »was die Partei tatsächlich umsetzen würde«

 20.09.2026

Wuppertal

Brandanschlag auf Synagoge: Staatsanwaltschaft geht von Judenhass aus

Der 37 Jahre alte mutmaßliche Täter soll aus antisemitischen Gründen gehandelt haben

 18.09.2026