Freiburg

Einvernehmliche Trennung

Rabbiner Avraham Radbil Foto: Stephan Pramme

Rabbiner Avraham Radbil und die Israelitische Gemeinde Freiburg gehen zukünftig getrennte Wege. Es handele sich um eine einvernehmliche Trennung, teilten Rabbiner Radbil und die Freiburger Gemeindevorsitzende Irina Katz der Jüdischen Allgemeinen mit.

»Wir trennen uns ohne Skandale und ohne Sensationen – alles andere sind Spekulationen in den Medien«, sagte Katz in Anspielung auf Medienberichte in der Freiburger Lokalpresse.

Der 29-jährige Rabbiner sagte: »Jede Gemeinde hat ihre Besonderheiten und Schwierigkeiten. Das war in Freiburg nicht anders.« Alles in allem indes hätten die positiven Aspekte jedoch überwogen. Er freue sich nun auf seine neue Aufgabe als Rabbiner der Jüdischen Gemeinde Osnabrück. Die Freiburger Gemeinde wird bis auf Weiteres von Landesrabbiner der Israelitischen Religionsgemeinschaft Baden, Moshe Flomenmann, betreut. ja

Programm

Kleine Großstadtdektive, ein musikalischer Golem und Gespräche: Termine und TV-Tipps

Termine und Tipps für den Zeitraum vom 5. bis zum 12. März

 03.03.2026

Berlin

Zentralrat der Juden: Das Ende des Mullah-Regimes liegt in unserem nationalen Interesse

Zentralratspräsident Josef Schuster sieht in den militärischen Angriffen der USA und Israels auf den Iran die Chance, das Mullah-Regime endlich zu beenden

von Jürgen Prause  02.03.2026

WIZO

Venedig am Neckar

Purim, Frauentag und gutes tun: der erste Maskenball in Stuttgart

von Brigitte Jähningen, Helmut Kuhn  02.03.2026

Zwiespalt

Purim-Fest in Deutschland unter dem Eindruck des Iran-Krieges

Feiern oder nicht? Purim ist ein fröhliches und ausgelassenes Fest. Gemeinden in Deutschland gehen mit Blick auf Nahost damit unterschiedlich um - zuweilen werden auch Feiern abgesagt

von Leticia Witte  02.03.2026

Verhandlung

Berufungsprozess nach antisemitischem Angriff

In Berlin beginnt am Donnerstag die Berufungsverhandlung nach dem antisemitischen Angriff auf den jüdischen Studenten Lahav Shapira

 02.03.2026

Köln

Jüdischer Karnevalsverein nimmt gestrandete Israelis auf

Nach dem Ausbruch des Iran-Krieges wussten sie nicht mehr, wie sie zurück nach Israel kommen sollten - Flüge wurden gestrichen. Nun beherbergen Kölner Karnevalisten fünf Israelis. Erst einmal auf unabsehbare Zeit

 02.03.2026

Jugendkongress 2026

Sollten Juden heute für Deutschland kämpfen?

Lange galt die Frage nach einer Wehrpflicht als abgehakt. Doch seit der Reform des Wehrdienstgesetzes wird sie auch unter jungen Jüdinnen und Juden wieder kontrovers diskutiert – so auch an diesem Wochenende beim Jugendkongress

von Mascha Malburg  02.03.2026

Jugendkongress 2026

»Wir wurden hier aufgefangen«

Ronja Nayeri war als Sprecherin des iranischen Jugendverbandes »Ayande« auf dem Jüdischen Jugendkongress, als Israel den Iran angriff. Ein Gespräch über ein Wochenende zwischen Sorgen, Freude und Solidarität

von Mascha Malburg  02.03.2026

Porträt der Woche

»Es ist schön, jüdisch zu sein«

Julia Markhovski wuchs zweisprachig auf und fand ihre Identität

von Eugen El  01.03.2026