München

Der Jahrhundertmann

Blumen für den Jubilar: Khariton Mamchyn und IKG-Präsidentin Charlotte Knobloch Foto: Marina Maisel

Zwei Weltkriege, der Flug zum Mond, der Untergang der Sowjetunion, das Zeitalter des Computers: Khariton Mamchyn hat das alles erlebt. In der vergangenen Woche ist der gebürtige Ukrainer nun 100 Jahre alt geworden.

Feier Ihm zu Ehren fand im Jüdischen Gemeindezentrum am Jakobsplatz eine kleine Geburtstagsfeier statt. Blumen, Geschenke und freundliche Worte gab es von IKG-Präsidentin Charlotte Knobloch. Der ukrainische Generalkonsul Vadym Kostiuk und der Vorsitzender des Veteranenrats Mark Liyshits gratulierten ihm ebenso wie der IKG-Integrationsbeauftragte Ariel Kligman.

Khariton Mamchyn, der von seinem Sohn und seiner Enkeltochter zur Geburtstagsfeier begleitet wurde, kam vor rund 20 Jahren aus der Ukraine nach München, das zu seiner neuen Heimat geworden ist. Hier lebt er in einer eigenen Wohnung und kommt mit Unterstützung der IKG-Sozialabteilung sehr gut zurecht. Leiterin Olga Albrandt am Rande des Fest: »Wir freuen uns alle, dass er so fit ist.« ja

Israel

Zeit, Zionist zu sein!

Fünf Gründe, den jüdischen Staat zu lieben – mit all seinen Stärken und Schwächen

von Daniel Neumann  07.04.2026

Berlin

Trauer um Rabbiner Avraham Golovacheov

Der Rabbiner der Jüdischen Gemeinde Chabad Berlin ist am Montag nach schwerer Krankheit gestorben. Vor 18 Jahren war er als Chabad-Gesandter in die deutsche Hauptstadt gekommen

 07.04.2026

Porträt der Woche

Ich bin dankbar

Svitlana Petrovska überlebte die Nazis – und floh vor Putins Krieg nach Berlin

von Rob Savelberg  06.04.2026

Kahal Adass Jisroel

Platz für die Zukunft

Die Gemeinde in Berlin plant für 26 Millionen Euro ein neues Gemeinde- und Bildungszentrum

von Christine Schmitt  06.04.2026

Schwerin

Ein Denkmal für Willy

Der ehemalige Rabbiner William Wolff wird mit einer Statue geehrt

von Axel Seitz  06.04.2026

»Meet a Jew«

Viele Fragen

Marguerite und Benjamin sind zwei Freiwillige, die im Rahmen des Zentralratsprojektes mit Jugendlichen über das Judentum ins Gespräch kommen. So wie kürzlich in Spandau mit einer Box Mazzot

von Alicia Rust  06.04.2026

Jom Haschoa

Narbe gegen das Vergessen

Wir, die Nachkommen der Zeitzeugen und der Ermordeten, dürfen das Leid unserer Großeltern nicht verstecken – wir müssen dafür sorgen, dass es unseren Kindern erspart bleibt

von Eugene Korsunsky  06.04.2026

Jewrovision

Aller guten Moderatoren sind drei

Jung, dynamisch und schlagfertig: Ein Trio wird im Mai durch die Show führen

von Christine Schmitt  06.04.2026

Neukölln

Rechts und links der Sonnenallee

Ein Stadtspaziergang führt auf jüdischen Spuren durch den ehemaligen Arbeiterbezirk

von Pascal Beck  05.04.2026