Dialog zwischen den Religionen

»Christlich-Jüdische Zusammenarbeit 2026« in Köln eröffnet

Wird seit 1968 alljährlich von den Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit - Deutscher Koordinierungsrat vergeben: Buber-Rosenzweig-Medaille Foto: picture alliance/dpa

Im Gürzenich in der Kölner Altstadt ist am Mittag die »Christlich-Jüdische Zusammenarbeit 2026« (ehemals »Woche der Brüderlichkeit«) eröffnet worden. Sie steht in diesem Jahr unter dem Motto »Schulter an Schulter«.

Im Rahmen der Eröffnungsveranstaltung wurde der Luzerner Theologieprofessor und Judaist Christian Rutishauser mit der Buber-Rosenzweig-Medaille geehrt. Die undotierte Auszeichnung verleiht der Deutsche Koordinierungsrat der Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit alljährlich im März für Verdienste um die Verständigung im interreligiösen Kontext. In seiner Laudatio würdigte der Kirchenhistoriker Christoph Markschies, Präsident der Union der deutschen Akademien der Wissenschaften, den christlich-jüdischen Einsatz des Schweizer Jesuiten.

Bei der Preisverleihung sprachen NRW-Ministerpräsident Marcel Wüst (CDU) und Kölns Oberbürgermeister Torsten Burmester (SPD) ein Grußwort, in dem die Bedeutung des christlich-jüdischen Dialogs betonten. An der Veranstaltung nahmen auch der Vizepräsident des Zentralrats der Juden, Abraham Lehrer, die Ratsvorsitzenden der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Kirsten Fehrs, und der Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki teil.

Frühere Träger der Medaille sind unter anderen die ehemalige Bundeskanzlerin Angela Merkel, der Schriftsteller Navid Kermani und der Sportverband Makkabi Deutschland. Der Preis ist nach den jüdischen Philosophen Martin Buber (1878-1965) und Franz Rosenzweig (1886-1929) benannt. kna

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