Berlin

Festakt zur Umbenennung in Margot-Friedländer-Platz

Karsten Dreinhöfer, Vorstand Margot Friedländer Stiftung, Cornelia Seibeld, Präsidentin des Abgeordnetenhaus, Kai Wegner (CDU), Regierender Bürgermeister von Berlin, und Stefanie Remlinger (Bündnis 90/Die Grünen), Bürgermeisterin von Berlin-Mitte (von links nach rechts) vor dem Abgeordnetenhaus Foto: picture alliance/dpa

Der Vorplatz des Berliner Abgeordnetenhauses wird zum 7. Mai in »Margot-Friedländer-Platz« umbenannt. Damit ändere sich ab diesem Zeitpunkt auch die Anschrift des Parlaments, teilte das Abgeordnetenhaus auf seiner Website mit. Bisher lautet die Adresse Niederkirchnerstraße 5.

Die Umbenennung zu Ehren der am 9. Mai vergangenen Jahres gestorbenen Holocaust-Überlebenden Margot Friedländer (1921-2025) soll mit einem Festakt vollzogen werden. Damit würden »Erinnerung, Menschlichkeit und demokratische Werte« offen in der Stadt verankert, hieß es.

Bis zuletzt als Zeitzeugin engagiert

Bereits im November vergangenen Jahres beschlossen der Berliner Senat, das Parlament und der Berliner Bezirk Mitte den bisher namenlosen Platz nach der Berliner Ehrenbürgerin Margot Friedländer zu benennen. Sie wurde als Jüdin in der NS-Zeit in das KZ Theresienstadt verschleppt und ist später in die USA emigriert. Mit 88 Jahren kam sie zurück nach Berlin. Bis zuletzt engagierte sie sich als Zeitzeugin. Friedländer starb im Alter von 103 Jahren. epd

Gerichtsurteil

Behörde darf Verbeamtung wegen Nähe zu Muslimbruderschaft ablehnen

Die Klägerin arbeitet als Sachbearbeiterin bei der Karlsruher Ausländerbehörde. Das Gericht hat Zweifel an ihrer Verfassungstreue

 11.08.2026

Social Media

Shirin David, Bill Kaulitz und die Wassermelonen-Jünger

Bei der Rapperin reicht ein »Free Palestine« für die Verbündeten, bei dem Sänger ein »Tel Aviv! Love!« für die Gegner. Ein Kommentar

von Pola Sarah Nathusius  11.08.2026

Österreich

Zwei Israelinnen in Wien vermisst

Die israelische Botschaft vor Ort bittet die Öffentlichkeit um Hilfe

 11.08.2026 Aktualisiert

Nordhessen

Vier Meter großes Hakenkreuz in Asphalt gebrannt

Die Polizei sucht nun nach den Täter, der Staatsschutz hat die Ermittlungen übernommen

 11.08.2026

Nordrhein-Westfalen

Medienminister übt scharfe Kritik an Georg Restle und dem WDR

Nathaniel Liminiski (CDU): »Israel und das Judentum sind kein Freiwild für jeden Vorwurf, auch nicht für Journalisten«

 11.08.2026 Aktualisiert

Berlin

Neukölln verschärft Regeln: CDU-Politiker will bei Antisemitismus Gelder streichen

Sozialstadtrat Hannes Rehfeldt will Förderbescheide mit strengeren Vorgaben versehen und bei Verstößen die Finanzierung von Projekten stoppen

 11.08.2026

Washington D.C.

Trump soll Bedrohung durch Iran mit Geheimflug aus der Türkei entgangen sein

Wie schafften es die Bewacher des Präsidenten, ihn unerkannt in eine kleinere Maschine zu bringen und nach London zu fliegen?

 11.08.2026

Aberdeen

Israelfeindliche Aktivisten dringen in britisches Büro von US-Rüstungskonzern ein

Nach Angaben der Aktivistengruppe arbeitet das Unternehmen gemeinsam mit Elbit Systems aus Israel an mindestens einem Verteidigungsprojekt

 11.08.2026

Washington D.C.

Für Trump ist die Straße von Hormus wieder offen

Der US-Präsident sagt, die Meerenge sei von Minen geräumt und werde »zu 100 Prozent« von den USA kontrolliert. Der Iran dürfte das kaum so sehen

 11.08.2026