Hamburg

Zeugin: Jude in S-Bahn bespuckt und beleidigt

Blick auf den S-Bahnhof Wilhelmsburg in Hamburg Foto: imago images/Joerg Boethling

Drei Jugendliche sollen am Freitagmittag in einer Hamburger S-Bahn einen jüdischen Mann antisemitisch beleidigt und bespuckt haben. Nun fahndet die Polizei nach den bisher unbekannten Tätern, wie sie in der Hansestadt mitteilte. Eine Frau habe den Vorfall in dem Zug in Richtung Harburg beobachtet und gemeldet.

WILHELMSBURG Nach Angaben der Zeugin hätten drei männliche Jugendliche während der Fahrt in Höhe Wilhelmsburg angefangen, einen etwa 25 bis 30-Jährigen zu beleidigen, so die Polizei. Dabei hätten sie sich wiederholt antisemitisch geäußert und den Mann angespuckt.

Beim Aussteigen am Bahnhof Harburg habe der Geschädigte der Frau auf Nachfrage gesagt, jüdischen Glaubens zu sein. Die Polizei bittet Zeugen und insbesondere auch den Geschädigten, sich zu melden. kna

Stuttgart

Prozess um Palästina-Aktivisten: Angeklagte in Saal getragen

Am dritten Verhandlungstag weigern sich die Angeklagten erneut, hinter dem Sicherheitsglas Platz zu nehmen – und werden von Justizbeamten in den Saal getragen

 20.05.2026

Interreligiöser Dialog

Evangelische Kirche und Zentralrat der Juden wollen mehr Austausch

Evangelische Kirche und Zentralrat der Juden wollen sich intensiver austauschen. Am Mittwoch kamen Delegationen in Berlin zusammen, um einen festen Turnus festzulegen

 20.05.2026

Köln

Verfassungsschutz darf »Jüdische Stimme« als extremistisch einstufen

Der Verein hetze »kontinuierlich gegen den Staat Israel«, urteilte das Verwaltungsgericht Köln – und entschied anders als zuvor Berliner Richter

 20.05.2026

Zivilgesellschaft

»Beschränkt«: Für Brot für die Welt ist Deutschland nur drittklassig

Die evangelische Hilfsorganisation hat ihren jährlichen Bericht »Atlas der Zivilgesellschaft« vorgelegt. Er kommt zu einem vernichtenden Urteil für Deutschland - und für Israel

von Michael Thaidigsmann  20.05.2026

New York

Drahtzieher gefasst?

In den USA sitzt der Iraker Mohammad al-Saadi in Haft, der hinter der jüngsten Terrorserie gegen jüdische Ziele in Europa stecken soll

von Michael Thaidigsmann  20.05.2026

Antisemitismus

RIAS registriert weiterhin hohes Maß an antisemitischen Vorfällen

Von einer weiteren Enthemmung antisemitischer Ausdrucksformen im öffentlichen Raum ist im neuen Jahresbericht die Rede

 20.05.2026 Aktualisiert

New York/Teheran

Bericht: Israel und USA wollten Ahmadinedschad wieder an die Macht bringen

Ahmadinedschad sei in die Überlegungen eingeweiht gewesen, heißt es in einem Zeitungsbericht

 20.05.2026

Washington D.C.

»Wir sind bereit«: Vance verteidigt Iran-Kurs der USA

»Das ist kein ewiger Krieg. Wir werden unsere Aufgaben erledigen und nach Hause zurückkehren«, sagt der amerikanische Vizepräsident

 20.05.2026

Berlin

»Ein leuchtendes Beispiel«

Jüdische Gemeinde Chabad zeichnet die First Lady Elke Büdenbender für ihr Engagement zur Stärkung jüdisches Lebens in Deutschland aus

 20.05.2026