Hamburg

Zeugin: Jude in S-Bahn bespuckt und beleidigt

Blick auf den S-Bahnhof Wilhelmsburg in Hamburg Foto: imago images/Joerg Boethling

Drei Jugendliche sollen am Freitagmittag in einer Hamburger S-Bahn einen jüdischen Mann antisemitisch beleidigt und bespuckt haben. Nun fahndet die Polizei nach den bisher unbekannten Tätern, wie sie in der Hansestadt mitteilte. Eine Frau habe den Vorfall in dem Zug in Richtung Harburg beobachtet und gemeldet.

WILHELMSBURG Nach Angaben der Zeugin hätten drei männliche Jugendliche während der Fahrt in Höhe Wilhelmsburg angefangen, einen etwa 25 bis 30-Jährigen zu beleidigen, so die Polizei. Dabei hätten sie sich wiederholt antisemitisch geäußert und den Mann angespuckt.

Beim Aussteigen am Bahnhof Harburg habe der Geschädigte der Frau auf Nachfrage gesagt, jüdischen Glaubens zu sein. Die Polizei bittet Zeugen und insbesondere auch den Geschädigten, sich zu melden. kna

Medien

KI-Verstoß: »Tagesspiegel« nimmt Casdorff-Texte offline

Stephan-Andreas Casdorff verfasste auch für die Jüdische Allgemeine Kommentare. Die Redaktion prüft, ob auch diese Texte von einer KI statt von Casdorff selbst verfasst wurden

 12.06.2026

Berlin

»Ich bin stolz! Sehr stolz«

Dieter Nuhr ist mit dem Leo-Baeck-Preis des Zentralrats der Juden geehrt worden. Wir dokumentieren hier exklusiv seine Rede im Wortlaut

von Dieter Nuhr  12.06.2026 Aktualisiert

Debatte

Soll die Bevölkerung in der Schweiz auf 10 Millionen begrenzt werden?

Ein Pro & Contra

von Jessie Katz, Zsolt Balkanyi-Guery  12.06.2026

Berlin

Bundesrat für Verbot von Handel mit Dokumenten von NS-Opfern

»Wir dulden es nicht länger, dass aus dem Leid der NS-Opfer Profit geschlagen wird«, sagt NRW-Justizminister Benjamin Limbach (Grüne)

 12.06.2026

Ankara

Erdoğan vergleicht Netanjahu erneut mit Hitler

»Wer Hitlers Weg folgt, sollte nicht vergessen, dass sein Schicksal dem anderer Tyrannen in der Geschichte gleichen wird«, erklärt der türkische Präsident in Richtung des israelischen Regierungschefs

 12.06.2026

Debatte

Mario Voigt nutzte KI für Reden zum Holocaust-Gedenken

Ein Portal findet mit KI-Analyse-Werkzeugen Auffälligkeiten in Beiträgen von Thüringens Regierungschef. Wie viel KI darf in einer Rede zum Holocaust-Gedenktag stecken?

 12.06.2026

Berlin

Anne-Frank-Tag: Bildungsstätte sieht Antisemitismus-Flut im Internet

»Wir erleben aktuell, dass sowohl rechtsextreme als auch islamistische und linke Gruppen antisemitisch agieren, antisemitische Narrative aber zugleich in der Mitte der Gesellschaft fest verankert sind«, sagt Deborah Schnabel

 12.06.2026

Brüssel

Kallas vergleicht Israel mit Apartheids-Südafrika

Die EU-Außenbeauftragte wird für ihre Aussage von anderen EU-Diplomaten und -Beamten scharf kritisiert

 12.06.2026

Künstliche Intelligenz

Preiskrieg zwischen Giganten

Sam Altmans OpenAI will den aggressiv wachsende Rivalen Anthropic der Geschwister Daniela und Dario Amodei auf Distanz halten

 12.06.2026