Deutschland

»Wie es weitergeht, entscheidest du«

Foto: Zentralrat der Juden

Mit der Studentin Esther endet die vom Zentralrat der Juden ins Leben gerufene Empathie-Kampagne »Stop repeating Stories«. Und auch das dritte Video geht nahe, wie bereits die Clips über Lea und Noam. Während die alte Esther zur jungen wird, berichtet sie von Hass und Feindseligkeit auf dem Campus ihrer Universität.

Seit dem 7. Oktober 2023 grassiert Antisemitismus ausgerechnet auch an Universitäten, Institutionen des Wissens. Auch in Deutschland, wo ein jüdischer Student sogar schon zusammengeschlagen wurde. So wie Esther stehen jüdische Studierende jeden Tag vor der Entscheidung, ob sie in die Uni gehen oder sich ihre Kurse lieber via Zoom ansehen. In Deutschland im Jahr 2024.

Externer Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt, der den Artikel anreichert. Wir benötigen Ihre Zustimmung, bevor Sie Inhalte von Sozialen Netzwerken ansehen und mit diesen interagieren können.

Mit dem Betätigen der Schaltfläche erklären Sie sich damit einverstanden, dass Ihnen Inhalte aus Sozialen Netzwerken angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittanbieter übermittelt werden. Dazu ist ggf. die Speicherung von Cookies auf Ihrem Gerät nötig. Mehr Informationen finden Sie hier.

»Wie es anfängt, erinnert an damals. Wie es weitergeht, entscheidest du«, steht als Text am Ende des Clips, der auch junge Menschen dafür sensibilisieren soll, sich in ihre jüdischen Mitmenschen hineinzuversetzen. Denn Antisemitismus ist kein Problem der Vergangenheit, er passiert im Hier und Heute. 

Die Kampagnen-Website bietet neben allen Videos auch praktische Hilfe, mehr über das Thema zu lernen und Tipps, wie Menschen sich verhalten können, wenn ihnen Judenhass begegnet.

Nahost

Trump verlängert Waffenruhe: Wie es jetzt weitergehen könnte

Welche Szenarien sind jetzt denkbar?

von Cindy Riechau, Arne Bänsch  22.04.2026

Nahost

Behörde: Iran beschießt Frachter in Straße von Hormus

Immer wieder kommt es in der Straße von Hormus zu Angriffen auf Schiffe. Die britische Behörde UKMTO meldet nun gleich zwei Vorfälle

 22.04.2026

New York

Wegen Haltung der Demokraten zu Israel: Alan Dershowitz wird Republikaner

Seine bisherige Partei sei zur »antiisraelischsten Partei in der amerikanischen Geschichte« geworden, schreibt der jüdische Jurist

 22.04.2026

New York/London

IAEA-Chef: Iran-Abkommen ohne Kontrolle wertlos

Rafael Grossi warnt vor der »Illusion eines Abkommens« oder um ein Versprechen, dessen Einhaltung niemand sicher feststellen könne

 22.04.2026

London

Beratungen über Wiederöffnung der Straße von Hormus beginnen

Diskutiert werden sollen auch Einsatzkräfte, Führungsstrukturen sowie die Verlegung von Einheiten in die Region

 22.04.2026

Europäische Union

Keine Mehrheit für Strafmaßnahmen gegen Israel

Vor allem Spanien und Irland hatten vor der Sitzung der Außenminister in Luxemburg Druck gemacht und die Aussetzung des Assoziierungsabkommens der EU mit Israel verlangt. Sie scheiterten erneut

von Michael Thaidigsmann  22.04.2026

Vereinte Nationen

Welche Chancen hat Rebeca Grynspan?

Erstmals könnte eine Frau neue UN-Generalsekretärin werden. Mit im Rennen ist Rebeca Grynspan aus Costa Rica. Sollte sie gewählt werden, wäre sie auch die erste jüdische Person im Amt

von Michael Thaidigsmann  22.04.2026

Krieg

Trump verlängert Feuerpause mit dem Iran

Nur einen Tag zuvor hatte der US-Präsident den Schritt als sehr unwahrscheinlich bezeichnet

 22.04.2026

Waffenruhe

Trump: Iran hat keine andere Wahl, als weiterzuverhandeln

Seit Tagen steht im Iran-Krieg eine Frage im Fokus: Kommt es zu neuen Verhandlungen in Pakistan? Trump gibt sich optimistisch – auch was eine mögliche Einigung angeht

 21.04.2026