Judenhass

Wegen ihres Engagements gegen Judenhass: Morddrohungen gegen Uschi Glas

Uschi Glas Foto: picture alliance/dpa

Die Schauspielerin Uschi Glas (80) erhält Morddrohungen aufgrund ihres Engagements gegen Judenhass. Der Antisemitismusbeauftragte der bayerischen Justiz, Andreas Franck, nahm deswegen Ermittlungen auf. Zuerst hatte die »Bild«-Zeitung berichtet.

Glas sagte der Zeitung, sie bekomme massive Mordaufrufe über die sozialen Medien. »Diese Drohungen machen mich sprachlos.« Sie habe aber den Mut, gegen Menschen vorzugehen, die Hass und Gift verbreiteten. »Ich lasse mich nicht abschrecken, ich stehe weiter auf. Wir brauchen in unserem Land eine klare Haltung«, sagte die Schauspielerin. 

Lesen Sie auch

Nach Angaben des Antisemitismusbeauftragten der bayerischen Justiz besteht bei den Postings im Internet der Anfangsverdacht der Billigung von Straftaten. Das Gesetz sieht dafür eine Geldstrafe oder eine Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren vor. Derzeit werde die Identität des Verfassers der Posts ermittelt. dpa

Nahost

Arabische Liga verurteilt »illegale« Angriffe Irans

Seit Tagen greift der Iran in Nahost militärische Ziele an, aber auch Flughäfen, Wohngebiete und Energie-Infrastruktur. Bei ihrer Notfallsitzung spricht die Arabische Liga von »feigen« Attacken

 08.03.2026

Mannheim

Mannheimer SPD-Politikerin tritt nach antisemitischen Facebook-Kommentaren zurück

Melek Hirvali Cizer schrieb, Israel züchte »babyfressende, weltweit Kinder entführende Agenten«

 08.03.2026

Washington

Bericht: USA prüfen Spezialoperation zur Sicherung iranischen Uranbestands

Eine mögliche Mission dieser Art könnte darauf abzielen, 450 Kilogramm Uran mit einem Anreicherungsgrad von etwa 60 Prozent zu sichern

 08.03.2026

Berlin

Constantin Schreiber reist aus Israel ab

Aus Sicherheitsgründen verlässt der für Springer SE tätige Reporter den Nahen Osten

 08.03.2026

Berlin

DIG fordert deutsche Unterstützung für Israel und USA im Krieg gegen den Iran

Das »kriegerische antiisraelische Vernichtungsprogramm der Mullahs« sei »theologisch begründet und daher einem politischen Prozess nicht zugänglich«, sagt DIG-Präsident Volker Beck. Der Verhandlungsweg sei schon vor Jahren gescheitert

 08.03.2026

Teheran

Iran hat neuen Obersten Führer: Israel droht Chamenei-Nachfolger

Mojtaba Chamenei (56), Sohn des getöteten Ali Chamenei, gilt als möglicher neuer Revolutionsführer. Bekanntgabe verzögert sich offenbar auch aus Sicherheitsgründen

 08.03.2026 Aktualisiert

Washington/Teheran

US-Geheimdienstbericht: Militärschlag dürfte Irans Führung kaum stürzen

Bereits vor dem Krieg wurden verschiedene Szenarien untersucht – von gezielten Angriffen auf einzelne Führungsfiguren bis hin zu einem umfassenden militärischen Vorgehen gegen die staatlichen Institutionen

 08.03.2026

Berlin

Bundesregierung zieht Personal der Botschaft in Teheran ab

Das Auswärtige Amt zieht aus der Bedrohungslage Konsequenzen

 08.03.2026

Washington

USA intervenieren gegen mögliche Russland-Hilfe für den Iran

Sondergesandter Steve Witkoff kritisiert Moskau dafür, dass es Teheran im Krieg zu unterstützen scheint

 08.03.2026