Internationaler Strafgerichtshof

Uwe Becker: »Politische Entscheidung« in Den Haag

Uwe Becker, Präsident der Deutsch-Israelischen Gesellschaft (DIG), hat die Zuständigkeitserklärung des Internationalen Strafgerichtshofes (International Criminal Court) in Den Haag für Ost-Jerusalem, das Westjordanland und Gaza scharf kritisiert.

ANMAßUNG »Die jetzt offiziell vom Internationalen Strafgerichtshofes (ICC) erklärte Zuständigkeit für die Westbank, Gaza und Ostjerusalem ist eine Amtsanmaßung und keine juristische, sondern eine politische Entscheidung des ICC«, erklärte Becker.

»Israel ist ein demokratischer Rechtsstaat, während Hamas und PLO Terror fördern.«

Uwe Becker, Präsident der Deutsch-Israelischen Gesellschaft

»Einen Staat Palästina gibt es nicht, demzufolge existiert auch keine eigene Gerichtsbarkeit, die sich auf den Den Haager Strafgerichtshof übertragen ließe«, betonte der DIG-Präsident.

PRANGER Einziger Zweck sowohl der »illegitimen Übertragung« der Gerichtsbarkeit von palästinensischer Seite als auch der Zuständigkeitserklärung aus Den Haag sei es, so Becker, »Ermittlungen gegen israelische Staatsbürger zu führen und damit Israel an den Pranger zu stellen.«

Der Internationale Strafgerichtshof mache sich damit »zum Büttel der palästinensischen Führung und ignoriere die Rechtsstaatlichkeit Israels.« »Israel ist ein demokratischer Rechtsstaat, während Hamas und PLO Terror fördern«, hob der DIG-Präsident hervor.

Neben der Zuständigkeitserklärung für Ost-Jerusalem, das Westjordanland und Gaza entschied der Internationale Strafgerichtshof in Den Haag am vergangenen Freitag, dass Untersuchungen mutmaßlicher Kriegsverbrechen seitens Israels und der Hamas zugelassen werden. Die israelische Regierung hat die Entscheidung scharf kritisiert. ja

Berlin

CDU will Grünen und SPD Sondierungsgespräche anbieten

Nach einem Bericht über Sorgen der Berliner linken Wahlsiegerin Eralp um die Sicherheit ihrer Familie sorgt sich die CDU um die Sicherheit der Stadt. Welche Alternative sie zu Rot-Grün-Rot sieht

 29.10.2026

Berlin

Zentralrat warnt vor Linken-Regierungsbeteiligung in Berlin

»Die Ohnmacht der Parteiführung und die Angst, die Frau Eralp persönlich zu verspüren scheint, schockieren mich – aber sie überraschen mich nicht«, sagt Zentralratspräsident Josef Schuster

 29.10.2026

Meinung

Elif Eralp und die Angst

Die Linken-Politikerin traut sich nicht, Terrorsympathisanten beim Namen zu nennen. Wer nicht einmal die Israelfeinde in den eigenen Reihen bekämpfen kann, kann auch keine Stadt regieren

 29.10.2026

»Social Media«

Hasskampagne von Influencern gegen Bildungsstätte Anne Frank

Die Bildungsstätte Anne Frank klärt über Antisemitismus und Extremismus auf Social Media auf. Nun erlebt sie eine Hasskampagne von Fitness- und Ernährungs-Influencern

 29.10.2026

Auszeichnung

Shimon-Peres-Preis für deutsch-israelische Projekte

Für einen Dialog in Krisenzeiten werden jetzt zwei deutsch-israelische Projekte ausgezeichnet. Der Preis erinnert an den Friedensnobelpreisträger und israelischen Staatspräsidenten Shimon Peres

 29.10.2026

Debatte

Nach der »Spiegel«-Enthüllung: Jetzt spricht Elif Eralp

Die wichtigsten Statements der Linkspartei-Spitzenkandidatin im Überblick

 29.10.2026 Aktualisiert

New York

NYPD stoppt Direktvergabe an israelischen Überwachungstechnik-Hersteller

Linke Politiker und Aktivisten aus dem Umfeld von Bürgermeister Zohran Mamdani hatten den geplanten Kauf eines Ortungssystems kritisiert

 29.10.2026

Straßburg/Prag

Europarat warnt vor zunehmendem Antisemitismus in Tschechien

Sowohl die Zahl als auch die Schwere der Judenhass-Vorfälle nimmt zu

 29.10.2026

Berlin

Wie sich Elif Eralp von Terrorunterstützern mundtot machen lässt

Das Nachrichtenmagazin »Spiegel« hat brisante Hintergründe zur Spitzenkandidatin der Linkspartei veröffentlicht

 29.10.2026 Aktualisiert