Washington D.C.

US-Regierung: Verhandlungen über Geisel-Deal in Schlussphase

Am Platz der Geiseln sind Fotos der Verschleppten zu sehen. Foto: Copyright (c) Flash 90 2024

Die amerikanische Regierung zeigt sich bei den Gesprächen über eine Waffenruhe im Gaza-Krieg erneut optimistisch und sieht die Verhandlungen in der »Schlussphase«. »Es ist an der Zeit, sich zu einigen«, sagte ein hochrangiger US-Regierungsvertreter. Es gebe Fortschritte bei den Verhandlungen und man gehe davon aus, dass die Differenzen überwindbar seien.

»Es gibt einige Dinge, die wir von der israelischen Seite brauchen, keine Frage«, sagte der US-Vertreter. Aber es gebe auch »einige wichtige Dinge«, die nur in den Händen der Terrororganisation Hamas lägen, weil diese die Geiseln festhalte.

Die Vereinbarung, die auf dem Tisch liege, entspreche im Wesentlichen dem, was die Israelis gefordert hätten, so der Regierungsvertreter. »Und jetzt brauchen wir einige Dinge von der Hamas, damit wir vorankommen können.« Er gehe davon aus, dass es in der kommenden Woche viel Bewegung geben werde, sagte er. »Es handelt sich nicht um unüberbrückbare Probleme.«

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In dem abgeriegelten Gazastreifen werden noch rund 120 Geiseln vermutet, viele von ihnen dürften aber nicht mehr am Leben sein. Bei den Gesprächen über ein Abkommen hatten die unter erheblichem militärischen Druck stehenden Terroristen der Hamas Medienberichten zufolge zuletzt »mehr Flexibilität« gezeigt.

Ministerpräsident Benjamin Netanjahu ist aktuell in den USA zu Besuch. Heute (Ortszeit) will er mit US-Präsident Joe Biden zusammentreffen, auch ein Treffen mit der US-Vizepräsidentin und demokratischen Präsidentschaftsbewerberin Kamala Harris ist geplant. dpa/ja

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