Straße von Hormus

US-Marine soll jeden Minenleger versenken

Der Persische Golf, die Straße von Hormus und der Golf von Oman in einer Satellitenaufnahme Foto: picture alliance / dpa

Im Kampf gegen mutmaßliche Seeminen in der Straße von Hormus verschärft US-Präsident Donald Trump sein Vorgehen. Er wies die Marine seines Landes an, alle Schiffe zu beschießen und zu versenken, die Minen in der Meerenge ausbringen würden, wie Trump auf Truth Social mitteilte. 

Ferner schrieb der Republikaner, Minensuchboote würden nun noch intensiver die für den globalen Handel wichtige Seestraße von Sprengkörpern säubern. Vor einer Woche hatte er noch erklärt, dass die angeblich in der Straße von Hormus verteilten iranischen Seeminen bereits allesamt geborgen seien – oder noch entfernt werden würden.

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Experten gehen von mehreren Dutzend Minen aus, die der Iran vor etwa einem Monat südlich der iranischen Hoheitsgewässer verteilt haben soll - auch wenn Teheran einen solchen Einsatz nie bestätigt hat. 

»Weder die Iraner noch die USA - und auch sonst niemand - weiß derzeit genau, wo sich diese Minen befinden«, sagte Sicherheitsforscher Andreas Krieg vom Londoner King’s College dem Sender Al Jazeera.

Rund 30 Länder bereiten sich auf einen möglichen Militäreinsatz zur Sicherung der Straße von Hormus nach Ende der Kampfhandlungen vor. London und Paris wollen einen neutralen Marineeinsatz organisieren, der sich klar von den Kriegsparteien abgrenzt, um Handelsschiffe zu begleiten und zu sichern. Deutschland erwägt einen Beitrag zur Minenräumung und Seeaufklärung. dpa

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